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Für strahlend weiße Zähne greifen viele zu Whitening-Zahnpasta. Experten raten da zur Vorsicht. Foto: Andrea Warnecke

Experten raten zur Vorsicht

Aufhellende Zahnpasta kann freiliegende Zahnhälse schädigen

Whitening-Zahncremes halten nicht das, was sie versprechen. Nämlich wirklich weißere Zähne. Denn meistens sollen Partikel in den Cremes zu dem gewünschten Ergebnis führen. Doch diese können die Zahnhälse beschädigen.

Mainz (dpa/tmn) - Weißere Zähne in wenigen Wochen - das versprechen manche Hersteller von Zahnpasta. Experten bezweifeln das und raten zur Vorsicht.

Diese spezielle Zahnpasta hellt die Zähne häufig nicht wirklich auf, stellt Thomas Wolf aus dem Bundesvorstand des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte klar. "Sie enthält kleine Partikel, die die Zähne abschmirgeln und so Verfärbungen entfernen." Dabei sei Vorsicht geboten, denn gerade freiliegende Zahnhälse und empfindlichen Zahnschmelz können zu grobe Partikel beschädigen, warnt der Zahnarzt. Manche Produkte enthalten ihm zufolge auch blaue Farbe, sie lässt die Zähne weißer wirken.

Aus zahnmedizinischer Sicht sei bei Zahnpasta nur ein Inhaltsstoff entscheidend: "der Fluoridgehalt". Er sollte bei einem Erwachsenen 1500 ppm betragen. Fluorid ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen - und für die Abwehr von Karies. Über die Nahrung nimmt man normalerweise nicht genügend Fluorid zu sich, daher sollte die Zahnpasta ausreichend davon enthalten.

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