+
Pochender Schmerz: Manche Menschen mit Migräne bekommen jeden Monat gleich mehrere Schmerzattacken. Das kostet Kraft und legt Betroffene im Alltag lahm.

Außer Gefecht gesetzt

Migräne schränkt den Alltag ein

Pochende Schmerzen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen - Migräneanfälle machen den Betroffenen oft sehr zu schaffen. Heilbar ist die neurologische Erkrankung nicht. Aber es gibt Hilfe.

Migräne kann den Alltag Betroffener erheblich einschränken. Denn einige bekommen jeden Monat gleich mehrere Schmerzattacken. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen auf seiner Patienteninformationsseite hin. Typisch sind pochende, hämmernde und einseitige Schmerzen. Oft kommen Übelkeit oder Erbrechen hinzu. Außerdem sind viele Betroffene geräusch- und lichtempfindlich. Die Beschwerden können zwischen vier Stunden und drei Tagen anhalten. Das kann Betroffene sehr belasten: Die Schmerzattacken kosten Kraft. Viele können während eines Anfalls ihren üblichen Tätigkeiten bei der Arbeit oder zu Hause nicht nachgehen. Hinzu kommt laut dem Portal www.gesundheitsinformation.de die Angst vor neuen Anfällen. Auch die Sorge, wie sich die Migräne auf das persönliche Umfeld oder den Beruf auswirkt, macht vielen Betroffenen zu schaffen.

Wer aus Furcht vor einem Migräneanfall Unternehmungen meidet, die ihm eigentlich Spaß machen, kann mit einer kognitiven Verhaltenstherapie versuchen gegenzusteuern. Manchen helfen Entspannungstechniken wie autogenes Training oder auch viel Bewegung und Ausdauersport. Hilfe und Beratung finden Betroffene auch in Selbsthilfegruppen - eine Auswahl an Angeboten bietet die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Während eines Anfalls sollte man zunächst das tun, was einem guttut: Sich in einen ruhigen, dunklen Raum legen oder den Kopf kühlen. Außerdem können rezeptfreie Schmerzmittel Linderung bringen. Bei manchen helfen die allerdings nicht. Dann kommen Triptane infrage, deren Einnahme aber mit einem Arzt abgestimmt werden sollte. Vorsicht ist bei der Häufigkeit der Einnahme geboten: Schmerz- und Migränemedikamente sollte man an höchstens zehn Tagen im Monat nehmen. Denn nimmt man die Mittel zu oft, können sie zu Dauerkopfschmerzen führen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ständig Migräne? So beugen Sie den Attacken endlich vor
Leiden Sie auch an Migräne-Attacken? Ob Wetter, zu viel Alkohol oder Stress – es gibt viele Faktoren, die sie auslösen. Doch mit diesen Tipps bleiben Sie ruhig.
Ständig Migräne? So beugen Sie den Attacken endlich vor
Ekelhaft: Raten Sie mal, was sich diese Frau ins Gesicht schmiert
Sie ist jung, hübsch und Beauty-Bloggerin: Doch Tracy Kiss hat mit Rosazea zu kämpfen. Ihr Wundermittel dagegen ist alles andere als gewöhnlich.
Ekelhaft: Raten Sie mal, was sich diese Frau ins Gesicht schmiert
Von Light-Zigarette bis Heat Stick: Geht "gesünder" rauchen?
E-Zigaretten & Co. versprechen weniger gesundheitsschädlich zu sein als herkömmliche Zigaretten. Unbedenklich sind sie Experten zufolge aber ganz und gar nicht.
Von Light-Zigarette bis Heat Stick: Geht "gesünder" rauchen?
Bei Kindern mit Schuppenflechte Blutdruck kontrollieren
Eltern aufgepasst: Wenn Kinder oder Jugendliche an Schuppenflechte leiden, liegt bei ihnen gleichzeitig ein erhöhtes Risiko für andere Krankheiten vor. Daher sollten …
Bei Kindern mit Schuppenflechte Blutdruck kontrollieren

Kommentare