Frau schneidet Avocado
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Avocados sind beliebt wie nie. Doch Sie können auch sogenannte „Avocado-Hände“ zur Folge haben.

8.000 „Avocado-Opfer“ in den USA

Neues Phänomen „Avocado-Hände“: Mediziner warnen vor einem häufigen Fehler

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Niederländische Ärzte warnen vor der sogenannten „Avocado-Hand“ – immer mehr Menschen müssen behandelt werden. So viele Opfer gibt es jährlich.

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  • Was lustig klingt, sorgt bei Medizinern für Sorge.
  • Ärzte warnen jetzt: Wenn Sie diesen Fehler machen, drohen „Avocado-Hände“.

Im ersten Moment denkt man an eine Verformung oder Verfärbung der Hand, doch weit gefehlt: Mit „Avocado-Händen“ ist nichts dergleichen gemeint. Es geht um die Verletzungen*, die sich Menschen beim Verarbeiten von Avocados zufügen. Und dies kommt allem Anschein nach weitaus häufiger vor, als so mancher vermutet. So häufig, dass sich jetzt sogar der Verband der Plastischen Chirurgen in den Niederlanden einschaltet – und eindringlich vor „Avocado-Händen“ warnt.

So müssten immer häufiger Menschen behandelt werden, die sich beim Schneiden der Frucht teils schwer verletzen, so die niederländischen Ärzte. Das Problem liege in erster Linie an der Wahl des falschen Werkzeugs: Viele versuchen, den harten Kern mit einem scharfen Messer vom Fruchtfleisch zu trennen. Dabei kann das Messer abrutschen und Finger oder Handballen verletzen. „Wir sehen oft, dass Nerven der Finger beschädigt oder sogar durchgeschnitten werden“, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) die Amsterdamer Chirurgin Annekatrien van de Kar. Sogar dauerhafte Schäden seien möglich.

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Rund 8.000 „Avocado-Opfer“ jährlich in den USA – noch keine Zahlen für Europa

Dass es immer häufiger zu derartigen Handverletzungen kommt, führen die Mediziner auf die steigende Beliebtheit der Avocado als Lebensmittel zurück, was unter anderem an den enthaltenen, gesunden Fetten liegt. In Europa wird bisher nicht dokumentiert, wie viele Menschen sich jährlich durch das Verarbeiten von Avocados verletzen. Doch in den USA existiert eine solche Liste der „Avocado-Opfer“: Rund 8.000 Menschen sind es dort jährlich, die aufgrund einer solchen Verletzung in Behandlung müssen, wie die Bild berichtet.

Um der Verletzung vorzubeugen, sei es dem niederländischem Verband der Plastischen Chirurgen wichtig, den Kern mit dem Löffel (werblicher Link) zu entfernen – und nie mit einem Messer. Außerdem steht die Forderung für Supermärkte und Produzenten im Raum, auf der Verpackung von Avocados vor Verletzungen zu warnen, wie das RND informiert. (jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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