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Kraft, Ausdauer, Koordination: Ein Schwimm-Training ist anspruchsvoll, ermöglicht aber schnelle Fortschritte. Foto: Inga Kjer

Bahn für Bahn: Schwimmend zu mehr Fitness

Wer innerhalb weniger Wochen seine Fitness verbessern möchte, geht dafür am besten ins Schwimmbad. Denn Schwimmen bietet für den Körper ein Rund-um-Programm - Abnehmen inklusive.

Saarbrücken (dpa-infocom) - An heißen Sommertagen ist eine Abkühlung im Freibad oder Badesee immer willkommen. Doch Schwimmen bietet mehr als nur etwas Erfrischung. Wer sich regelmäßig im Wasser bewegt, hält seinen Körper effektiv in Form.

Beim Schwimmen können sowohl Kraft und Ausdauer als auch Koordination trainiert werden, und das alles bei geringem Verletzungsrisiko. "Durch das Schwimmen werden insbesondere die Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, aber auch die Rumpf- und Bauchmuskulatur gefordert und gestärkt", erklärt Georg Abel, Fitnessexperte der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG). Und auf dem Weg zur Strandfigur werden gleichzeitig noch eine Menge Kalorien verbrannt.

Die größte Hürde mag für die meisten das Erlernen der Technik und mangelnde Kondition sein. Fällt das Schwimmen von 50 oder 100 m am Stück anfänglich sehr schwer, kann durch regelmäßiges Schwimmen die Ausdauer und Schwimmtechnik schnell verbessert werden. "Dazu eignen sich bereits zwei bis drei Schwimmeinheiten von jeweils 30 bis 60 Minuten wöchentlich", sagt Abel. Die am Stück geschwommene Trainingsstrecke könne dann bahn- oder meterweise von 25, 50, 100, 200 auf 400 m und mehr gesteigert werden.

Laut dem Fitnessexperten sei es für ein Ganzkörpertraining optimal, zwischen den verschiedenen Techniken Brust-, Kraul-, Rücken-Schwimmen und dem Schmetterlingsstil zu variieren, zwingend notwendig sei dies aber nicht. Durch den Wechsel von Streckenlängen und Belastungsintensitäten könne auch mit ein bis zwei Schwimmstilen erfolgreich trainiert werden.

Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Eingewöhnungsphase sei es zudem sinnvoll, wenn kürzere Strecken wie 25, 50 oder auch 100 m schneller und die längeren Abschnitte entsprechend langsamer geschwommen werden. Um die Schwimmtechniken zu lernen, empfiehlt Georg Abel Schwimmkurse im Verein oder Einzelunterricht bei einem Schwimmtrainer.

Für mehr Abwechslung können spezielle Hilfsmittel sorgen. "Pullboy, Schaumstoffbrett oder auch Flossen werden etwa eingesetzt, um Armzug, Beinschlag oder Atmung zu verbessern", erklärt der Dozent der DHfPG. Zum Schutz der Augen sollte eine Schwimmbrille verwendet werden. Wer im Freibad unter Sonnenstrahlung trainiert, achtet am besten auf ein Modell mit einem UV-Filter. Außerdem darf dann ein Sonnenschutz für die Haut nicht fehlen.

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