„Roxette“-Superstar Marie Fredriksson ist tot - Todesursache ist bekannt 

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Eine Computertomographie des Gehirns macht Tumore sichtbar - oder Parasiten, die sich eingenistet haben. (Symbolbild)

Kein Hirntumor

Mann lässt sich Parasit aus Hirn entfernen - Ärzte vor großer Herausforderung

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Er suchte verschiedenste Ärzte auf, doch keiner konnte einem chinesischen Patienten helfen. Bis Mediziner einen schlimmen Verdacht haben - und eine gefährliche Operation durchführen.

2007 begann Wang Leis Leidensgeschichte. Seine linke Körperhälfte fühlte sich plötzlich taub an. Seitdem geht es mit der Gesundheit des Chinesen rapide bergab. Immer wieder suchte er Spezialisten auf und schilderte seine Probleme, unter anderem Anfälle und Blackouts. Die Erklärung, er habe einen gutartigen Tumor im Gehirn, der seine Beschwerden auslöste, war zunächst am naheliegendsten. Doch etwas ganz anderes steckte dahinter.

"Der Bandwurm bewegte sich im Gehirn des Patienten"

Nähere Untersuchungen ergaben, dass sich im Gehirn des Patienten ein Bandwurm eingenistet hatte! Die Lage und Länge des Parasiten - er maß ganze zwölf Zentimeter - war allerdings nicht optimal: Ein Eingriff in die empfindliche Körperregion birgt viele Risiken. Doch Wang Lei willigte einer Operation ein und wurde im Guangdong Sanjiu Brain Hospital in der Metropolregion Hongkong operiert.

Im Video: Frau hat Beinschmerzen - wegen Wurm

"Die Operation war riskant. Der Bandwurm bewegte sich im Gehirn des Patienten und wir mussten ihn komplett entfernen. Hätten wir nur einen Teil zurückgelassen, könnte der Wurm wieder nachwachsen", zitiert das britische News-Portal Mirror den Mediziner Gu, der an der Operation beteiligt gewesen war. Zwei Stunden dauerte die OP, von der sich der Patient gut erholte.

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Parasiten im Körper: So schützen Sie sich vor einem Befall

Entfernt wurde ein zwölf Zentimeter langer Bandwurm mit Namen Sparganum mansoni, der häufig im Darm von Katzen und Hunden zu finden ist. Dass er Menschen befällt, ist eher die Ausnahme. Eine Infektion ist dann möglich, wenn man infizierte Tiere isst, die nicht gründlich gekocht wurden. In der Regel handelt es sich dabei um Speisen, die in Europa eher ungewöhnlich sind. Dazu zählen Frösche, Schnecken oder Schlangen. Auch Wasser aus Bächen und Flüssen sollte immer nur abgekocht getrunken werden, warnen chinesische Mediziner.

Wie lange sich der Wurm bereits im Kopf von Wang Lei eingenistet hatte, ist nicht bekannt. Vermutungen legen allerdings nahe, dass es sich um mehr als zehn Jahre handeln könnte, wie der Mirror berichtete.

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jg

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