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Barfußlaufen gut gegen diabetisches Fußsyndrom

Barfußlaufen gegen diabetisches Fußsyndrom

Frankfurt/Main - Barfuß laufen ist gesund. Denn es fördert Muskulatur und Durchblutung. Auch Zuckerkranke sollten nach Ansicht von Experten möglichst regelmäßig barfuß laufen.

“Ohne Schuhe Laufen kann die Durchblutung der Füße fördern und damit eine bessere Empfindsamkeit trainieren“, sagt Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten.

Auf diese Weise werde insbesondere dem diabetischen Fußsyndrom vorgebeugt, das deutschlandweit jährlich etwa 40.000 Amputationen notwendig mache. Wichtig sei dabei allerdings, nur solche Wege zu gehen, auf denen keine Verletzungsgefahr bestehe. Schließlich sei bei Vorliegen einer Durchblutungsstörung das Risiko, an einer schlecht heilenden Wunde zu leiden, besonders hoch.

So wirkt Musik auf unseren Körper

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Patienten, die bereits unter einer diabetischen Polyneuropathie mit vermindertem Schmerz- und Temperaturempfinden leiden, sollten Wesiack zufolge besonders vorsichtig sein. “Aufgrund der gestörten Reizwahrnehmung neigen diese Patienten dazu, sich ungewollt mit den Füßen anzustoßen und dabei zu verletzen“, sagt der Experte. In einem solchen Fall sei anstelle von Barfußlaufen regelmäßige Fußgymnastik zu empfehlen.

dapd

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