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Das Schlimmste, was man bei einem Schlaganfall tun kann, ist zu langes Warten. Foto: Stephanie Pilick

Bei Verdacht auf Schlaganfall ist schnelle Hilfe gefragt

Köln (dpa/tmn) - Beim Verdacht auf einen Schlaganfall sollte sofort der Rettungsdienst (Rufnummer 112) alarmiert werden. Je eher ein Schlaganfall behandelt wird, desto besser lassen sich Folgeschäden vermeiden. Auch Kinder können einen Schlaganfall erleiden.

Eine schnelles Handeln ist bei einem Schlaganfall wichtig. Halten typische Symptome wie Seh-, Sprach- und Hörstörungen, ein gelähmter Arm oder ein herabhängender Mundwinkel einige Minuten an, sei sofort der Notarzt gefragt, erläutert die DRF Luftrettung. Weitere Anzeichen für einen Schlaganfall sind ein herunterhängendes Augenlid, ein gelähmtes Bein, Schwindel, Übelkeit, Orientierungsprobleme sowie Schluckbeschwerden. Die Anzeichen für einen Schlaganfall unterscheiden sich bei Kindern kaum von denen bei Erwachsenen.

Ein Schlaganfall-Verdacht ist bei Kindern so ernst zu nehmen wie bei Erwachsenen. Eltern sollten daher umgehend den Notruf unter 112 alarmieren, wenn ihr Kind zum Beispiel ein einseitig hängendes Gesicht hat, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Auch ein taubes Bein oder ein gelähmter Arm, Sprachstörungen, plötzliche Sehprobleme und Schwindel sind Warnsignale.

Einer australischen Studie zufolge vergehen im Extremfall 24 Stunden, bis ein Kind mit Schlaganfall in einer Notfallambulanz eintrifft. Ein Drittel der befragten Eltern gab an, dass sie zunächst abgewartet oder Freunde beziehungsweise Verwandte angerufen hätten. Nur rund die Hälfte kontaktierte zügig den Notarzt. Ein Großteil der befragten Eltern ahnte jedoch, dass das Kind ernsthaft erkrankt war.

Bis der Notarzt eintrifft, sollten Betroffene mit erhöhtem Oberkörper liegen. Gelähmte Körperteile werden am besten mit Kissen oder ähnlichen Mitteln weich gelagert, rät die DRF Luftrettung.

Portal rund um Kinder- und Jugendgesundheit

Webseite DRF Luftrettung

Deutsche Schlaganfall Hilfe

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