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Leiden Sie auch gelegentliche unter Schlafstörungen? Wir stellen Ihnen fünf Tipps vor, damit Sie besser schlafen.

Besser schlafen: fünf wichtige Tipps

Nachts durchschlafen und morgens erholt aufwachen ist nicht immer so einfach, wie es klingt – häufig unterbrechen Schlafstörungen die Nachtruhe. Das muss nicht sein. Mit unseren Tipps zeigen wir Ihnen, wie Sie besser schlafen und am nächsten Tag fit sind.

1. Besser schlafen mit der richtigen Raumtemperatur

Haben Sie heute Nacht gut geschlafen? Dann schätzen Sie sich glücklich. Schlafstörungen kennt fast jeder und insbesondere Arbeitnehmer leiden häufig darunter. Laut dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport schlafen bundesweit rund 80 Prozent der Erwerbstätigen schlecht. Die Probleme beginnen schon vor dem Einschlafen und lassen sich vermeiden – etwa mit dem richtigen Raumklima.

Achten Sie darauf, dass es in Ihrem Zimmer leise, dunkel und nicht zu kalt ist, damit Sie besser schlafen. Die ideale Raumtemperatur beträgt 18 Grad. Ist es kälter, frieren Sie und bei zu großer Wärme geraten Sie ins Schwitzen. In beiden Fällen arbeitet Ihr Körper mehr als nötig, um die Temperaturunterschiede auszugleichen. Das hält ihn davon ab, herunterzufahren und Sie schlafen schlechter.

Übrigens: Zimmerpflanzen helfen dabei, das Raumklima zu verbessern, da sie die Luft befeuchten. Das fördert einen gesunden Schlaf – besser als ein offenes Fenster.

2. Das passende Bettzeug nutzen

„So wie man sich bettet, so liegt man“, heißt es. Dieses Sprichwort lässt sich auf viele verschiedene Lebensbereiche übertragen. Im wörtlichen Sinne meint es allerdings, dass, wenn Sie auf einer minderwertigen Matratze schlafen, unerholt aufwachen. Umgehen Sie dies mit einer Matratze, die perfekt zu Ihnen passt.

Bei der idealen Matratze sinken Sie mit Becken und Schultern in der Seitenlage leicht ein. Entscheidend ist, dass Ihre Wirbelsäule richtig liegt. Um das zu erreichen, sollten Sie genau abwägen, ob Sie sich auf einem harten oder weicheren Bettpolster wohlfühlen. Dabei wählen Sie zwischen einer Federkern- und einer Kaltschaummatratze.

Da die Hersteller die Liegeeigenschaften fortlaufend verbessern, verschwinden zusehends die Unterschiede zwischen den Materialien. Grundsätzlich eignet sich eine Federkernmatratze für Sie, wenn Sie dazu neigen, nachts zu schwitzen. Denn durch die Federn verteilt sich die Luft besser und kühlt Ihren Körper. Kaltschaumatratzen sind dagegen hitzeisoliert und halten die Wärme länger fest. Dieses Material passt eher zu Ihnen, wenn Sie im Warmen besser schlafen. Testen Sie im Fachgeschäft mehrere Matratzen und liegen Sie für mindestens zehn Minuten Probe.

Wichtig: Eine dünne Sommer- und eine dicke Winterdecke sorgen jederzeit für ein gutes Schlafklima.

3. Maßvoll essen vor der Bettruhe

Das richtige Essverhalten sorgt ebenfalls dafür, dass Sie besser schlafen. Beginnen Sie Ihre Nachtruhe weder mit einem leeren noch einem zu vollem Magen. Idealerweise nehmen Sie die letzte Mahlzeit des Tages etwa vier Stunden vor Ihrer Schlafenszeit zu sich. Wählen Sie leicht verdauliche Kost wie etwas mageres Fleisch, Nudeln, Reis oder gegartes Gemüse. Vermeiden Sie fettige Speisen, Rohkost oder Vollkornbrot. So muss Ihr Magen keine Extraschicht einlegen, um zu verdauen und schaltet schneller in den Ruhemodus.

Verzichten Sie bei Schlafproblemen auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola. Auch zu viel Alkohol wirkt sich störend aus – er bringt Tiefschlaf- und Traumphasen durcheinander. Ein Früchtetee eignet sich als Schlummertrunk besser.

4. Richtig abschalten – so geht es

Innere Unruhe ist einer der häufigsten Gründe für schlechten Schlaf. Beenden Sie daher den Tag innerlich mit kleinen Ritualen, bevor Sie sich ins Bett legen. Nehmen Sie zum Beispiel eine heiße Dusche oder machen Sie einen kurzen Spaziergang. Auch leichte Gymnastik oder eine Yoga-Einheit helfen Ihnen, damit Sie anschließend besser schlafen.

Verzichten Sie darauf, stundenlang vor dem TV oder Computer zu sitzen, bevor Sie ins Bett gehen. Damit fördern Sie Unruhe. Abschalten lautet die Devise – das gilt wortwörtlich für Smartphone und Co. Falls Sie Ihr Handy als Wecker nutzen und es deshalb nachts nicht ausschalten, stellen Sie es zumindest auf lautlos und legen Sie es einige Meter von sich weg. So vermeiden Sie eine störende Lichtquelle.

5. Tabletten und Co. als Unterstützung

Bei anhaltenden Schlafproblemen sind Tabletten das letzte Mittel. Sprechen Sie jedoch mit Ihrem Arzt, bevor Sie Pillen einnehmen. Sie riskieren unangenehme Nebenwirkungen, wenn Sie Schlaftabletten ohne das ärztliche OK schlucken.

Setzen Sie besser auf schonende, traditionelle Schlafhilfen. Dazu zählen etwa Baldrian-Präparate. Die Heilpflanze verkürzt die Einschlafphase und verlängert den Tiefschlaf. Auch Hopfen eignet sich als pflanzliches Mittel gut, damit Sie besser schlafen. Bereiten Sie sich zum Beispiel einen Tee mit Hopfenzapfen zu, bevor Sie sich ins Bett legen. So schlummern Sie wie ein Baby und wachen am nächsten Tag fit wieder auf.

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