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Laut eines französischen Sportmediziners schädlich und nutzlos: der BH.

Sie machen auch abhängig

Studie: BHs sind schlecht für Brüste

Berlin - BHs sind schlecht für das Brustgewebe und machen zudem abhängig. Das besagt zumindest eine neue Studie.

Wie ein französischer Sportmediziner der Universität der Franche-Comte in Besançon herausgefunden haben will, bringe das Tragen von BHs keinen Nutzen - im Gegenteil. Möglicherweise erweise es sich sogar als kontraproduktiv. So das erstaunliche Ergebnis von Jean-Denis Rouillon nach 15 Jahren Recherche. Wie die Welt berichtet, untersuchte Rouillon 320 Frauen.

Beginnt eine Frau in jungen Jahren mit dem Tragen von BHs, werde laut Bericht des Sportmediziners die "Aufhängung" im Inneren des Körpers zur Untätigkeit verurteilt und das Gewebe leiere aus.

Demnach entstehe bei Frauen - obwohl sie ursprünglich keinen benötigt hätten - eine gewisse Abhängigkeit vom Büstenhalter. Rouillon rät Frauen aber dennoch davon ab, gänzlich auf das Traqen von BHs zu verzichten.

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Die weiblichen Testpersonen seien allerdings Freiwillige gewesen und deshalb nicht repräsentativ für die gesamte Weltbevölkerung, relativierte der Arzt seine Studienergebnisse. So müsse in jedem Einzelfall die innere Struktur der Brust untersucht werden.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", tragen fast alle Frauen tagsüber immer einen BH (92,9%). Während mehr als drei Viertel der Befragten (78,5 %) sehr darauf achten, immer gut sitzende Büstenhalter zu tragen, ist für mehr als ein Drittel der Frauen (37,3%) der Gesundheitsaspekt eher zweitrangig. Vor allem den jüngeren Frauen gehe es beim Kauf von BHs mehr um die Optik.

tz

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