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In einer Biobank werden Proben über Jahre konserviert.

Biobank in Würzburg eröffnet

Ein Tiefkühllager für Blut und Urin

Würzburg - Es ist ein Tiefkühllager für Blut, Urin und Gewebeproben. In Würzburg ist eine nationale Biomaterialbank eröffnet worden. In sie stecken Forscher große Hoffnungen.

Mit einem Tiefkühllager für mehr als eine Million Blut-, Urin- und Gewebeproben ist am Freitagin Würzburg eine Nationale Biomaterialbank eröffnet worden. Die Einrichtung, die gemeinsam vom Universitätsklinikum und der Universität Würzburg geführt wird, soll zu neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten beitragen, wie Vertreter der beiden Institutionen am Freitag mitteilten.

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In einer Biobank werden mit Zustimmung des Spenders oder Patienten Proben von Blut, Urin und Gewebe gelagert. Sie werden bei Temperaturen bis zu minus 80 Grad Celsius aufbewahrt. So können sie auch nach 25 Jahren noch ausgewertet werden. Mit Hilfe dieser Proben können Wissenschaftler Merkmale erforschen, die bei einer Krankheit auftreten. Die Analyse der Proben könnte neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten etwa bei Krebs oder Herzkrankheiten aufzeigen.

In dem neuen Tiefkühllager der Biomaterialbank in Würzburg ist Platz für 1,2 Millionen Bioproben. Sie ist eine von fünf Nationalen Biomaterialbanken in Deutschland. Mit Fördermitteln des Bundesforschungsministeriums entstehen in Aachen, Berlin, Heidelberg und Kiel ähnliche Einrichtungen.

dpa

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