Eine Ärztin untersucht im Blutlabor die gespendeten Blutkonserven, sie sind in einer Reihe aufgehängt (Symbolbild)
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Blutspenden rettet Leben und erfordert wenig Zeit (Symbolbild)

Leben retten mit Blutspende

Blut spenden: 10 Fakten, die Spender wissen sollten

  • Christine Pander
    VonChristine Pander
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Blut spenden benötigt nicht viel Zeit und rettet Leben. In Zeiten der Corona-Pandemie stellen sich viele Fragen. Ein Überblick:

Berlin  – Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden in Deutschland ungefähr 15 000 Blutspenden benötigt – und das pro Tag. Vor allem in den Sommermonaten geht die Spenderbereitschaft meist zurück. Die Corona-Pandemie tut ihr Übriges. Krebspatienten oder Unfallopfer: Sie alle sind aber auf Spenden angewiesen. Damit die Blutkonserven nicht knapp werden, ist es wichtig, dass sich genügend Spender finden. Das sollten Sie vorab wissen, wenn Sie eine Blutspende planen:

Blutspenden darf, wer gesund und zwischen 18 und 68 Jahren alt ist. Das ist in den Richtlinien der Bundesärztekammer und des Paul-Ehrlich-Instituts festgelegt. Sofern ein Arzt keine gesundheitlichen Bedenken hat, dürfen Spender auch älter sein. Erstspender dürfen jedoch maximal 60 Jahre alt sein. Aber auch hier sind Ausnahmen möglich, falls ein Arzt oder eine Ärztin zustimmt. Männer dürfen höchstens sechs Mal pro Jahr Blut spenden. Frauen sollten wegen der Menstruation maximal vier Mal pro Jahr Blut spenden. Bei Bedarf empfehlen oder verabreichen Blutspendedienste Eisentabletten. Normalerweise gleicht der Körper den Flüssigkeitsverlust, der bei einer Blutspende auftritt, aber innerhalb weniger Stunden aus. Nach zwei Wochen sind auch die entnommenen Blutzellen ersetzt. Im Fall von Eisen sieht das anders aus: Der Körper benötigt acht Wochen, um den Verlust von Eisen auszugleichen. Deshalb ist die Pause zwischen den Blutspenden so wichtig. Zehn spannende Fakten zum Blutspenden lesen Sie außerdem hier:* *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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