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Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck.

Ursachen

Blutdruckwerte erklärt: Was bedeuten die Zahlen - und welche sind optimal?

Zu einem Arztbesuch gehört oft das Messen der Blutdruckwerte - aber nur die wenigsten können sich unter den Zahlen etwas vorstellen. Was bedeuten sie?

Das Messen des Blutdrucks gehört bei jedem Routinecheck standardmäßig dazu. Dieser wird immer mit zwei Werten angeben - aber was steckt eigentlich genau hinter den Zahlen? Und wie sind diese zu deuten?

Bedeutung: Was ist mit Blutdruck gemeint?

Der Blutdruck beschreibt den Druck, der im Inneren der Gefäße herrscht, erklärt das Online-Portal Internisten im Netz. Dieser kommt durch die beständige Pumpleistung des Herzens zustande, dass das Blut durch die Gefäße treibt und ist lebenswichtig für den menschlichen Kreislauf. Dabei wird zwischen dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck unterschieden.

Der systolische Druck (oberer Messwert) meint den Druck, der von der linken Herzkammer während der Anspannungs- und Auswurfphase maximal entwickelt wird. Der diastolische Druck (unterer Messwert) meint den niedrigsten Druck des Herzmuskels während der Entspannungs- und Erweiterungsphase. Der Blutdruck wird in mmHg, auch Millimeter-Quecksilbersäule genannt, gemessen. Die Deutsche Hochdruckliga teilt die Blutdruckwerte folgendermaßen ein:

  • Normaler Blutdruck: 120-129/80-84 mmHg
  • Hochnormaler Blutdruck: 130-139/85-89 mmHg
  • Milder Bluthochdruck: 140-159/90-99 mmHg
  • Mäßiger Bluthochdruck: 160-179/100-109 mmHg
  • Schwerer Bluthochdruck: >180/>110 mmHg

Auch interessant: Diese Diät machen viele - und riskieren damit eine schlimme Herzkrankheit.

Welche Faktoren wirken sich auf den Blutdruck aus?

Der Blutdruck ist individuell und situationsabhängig und kann sich innerhalb kürzester Zeit verändern, wie der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) erklärt.

Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle beim Blutdruck:

  • körperliche Aktivitäten
  • Schmerzen
  • psychischer Stress
  • die Körperposition oder eine schnelle Lageänderung - vom Liegen zum Stehen zum Beispiel
  • Nahrungsaufnahme
  • Elastizität der großen Gefäße
  • Signale bestimmter Hormone und Nerven
  • Tageszeit (nachts ist der Blutdruck am niedrigsten, tagsüber höher)
  • Schwangerschaft

Auch eine erbliche Veranlagung, das Alter, Rauchen, Übergewicht oder Erkrankungen wie Diabetes können Einfluss auf den Blutdruck nehmen und Grund für erhöhte Werte sein. Den Blutdruck können Sie auch zuhause mit einem Blutdruckmessgerät feststellen und täglich kontrollieren. Bei einer dauerhaften Erhöhung sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Lesen Sie auch: Bluthochdruck natürlich senken: So brauchen Sie bald keine Medikamente mehr.

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