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Mit Blutegel gegen Arthrose. Blutegel können mit ihren 80 Zähnen kräftig zu beißen.  

Tierische Heilkust

Helfen Blutegel gegen Arthrose?

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Schulter, Knie oder Finger - Arthrose kann sehr schmerzhaft sein. Die Ursachen für die Erkrankung sind noch unklar. Helfen Blutegel gegen den Verschleiß der Gelenke?

Bei Arthrose löst sich die Knorpelschicht im Gelenk nach und nach ab. Ist der Knorpel zerstört, wird jede Bewegung zur Qual. Vor allem morgens nach dem Aufstehen, schmerzen die Gelenke. Zahlreiche Therapien sollen betroffenen Patienten helfen.

Auch eine tierische Heilmethode ist darunter: Blutegel. Die kleinen Tiere haben einen festen Platz in der Behandlung, wie das Magazin Reader’s Digest (Ausgabe Oktober) berichtet.

Risikofaktoren für Arthrose

Die Ursache für eine Arthrose Erkrankung ist demnach noch nicht abschließend geklärt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Gelenkknorpel vor allem durch zu starke Belastung, Fehlstellungen oder Verletzungen immer dünner und damit weniger elastisch wird. Als Risikofaktoren gelten zudem erbliche Vorbelastungen und Übergewicht.

Arthrose vorbeugen

Wer Arthrose vorbeugen will, sollte sich viel bewegen. Gelenkschonende Sportarten, wie Radfahren, Nordic Walking, Kraulschwimmen, gezielte Yoga-Übungen und Tai Chi empfehlenswert. Dabei ist es sinnvoll sich ein individuelles Bewegungsprogramm mit einem Physiotherapeuten zusammenzustellen.

Gymnastik mit Dehnung, könne das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen, sagt Professor Perka Ärztlicher Direktor am Berliner Charité-Zentrum für Muskuloskeletale Erkrankungen und Leiter der Klinik für Orthopädie. 

Was hilft gegen die Schmerzen

Neben den alternativen Methoden, wie Blutegel oder Akupunktur, helfen gegen die Schmerzen Mittel mit Wirkstoffen wie Ibuprofen und Diclofenac. 

Letzte Option ist eine Operation. Hat eine Arthrose das Gelenk zerstört, hilft Patienten oft nur ein künstlicher Ersatz.

Ernährung bei Arthrose

Wer Arthrose hat, sollte sich auf Fleisch verzichten und sich vegetarisch ernähren, rät Professor Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin. Den Fleisch enthält Stoffe, die Entzündungen in den Gelenken fördern.

Auf den Speiseplan gehören seiner Ansicht Lein-, Raps- und Sojaöl, Walnüsse, Kreuzkümmel, Kardamom, Koriander, Kurkuma sowie Bockshornklee.

ml

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