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Sie nehmen täglich Blutverdünner? Achten Sie auf folgende Symptome – sie können auf innere Blutungen hinweisen

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Von: Juliane Gutmann

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Eine Medikamentendose auf einem Tisch in einem Seniorenheim im brandenburgischen Wildau (Landkreis Dahme-Spreewald). (Archivbild)
Bei vielen Menschen liegen jeden Tag Gerinnungshemmer in der Medikamentenbox. Diese bergen enorme Vorteile, aber auch Nebenwirkungen sind möglich. © Patrick Pleul/dpa

Rund eine Million Menschen nehmen in Deutschland regelmäßig Blutverdünner ein. Mehr über die häufigste Nebenwirkung und welche Warnsignale dafür sprechen, lesen Sie hier.

Gerinnungshemmer wie Marcumar werden umgangssprachlich als Blutverdünner bezeichnet. Sie zählen zu den am häufigsten eingenommenen Medikamenten in Deutschland: Rund eine Million Deutsche nehmen regelmäßig blutgerinnungshemmende Medikamente ein, wie die deutsche Herzstiftung informiert. Diese medikamentöse Therapie ist eine wichtige Säule in der Behandlung verschiedener Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So empfehlen Mediziner dem Portal Apotheken Umschau zufolge nach wiederholten Thrombosen und Embolien eine dauerhafte Behandlung mit Gerinnungshemmern.

Die Hauptaufgabe von blutgerinnungshemmenden Medikamenten ist das Vorbeugen von Blutgerinnseln, die einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Lungenembolie auslösen können. Manche Patienten sollten Blutverdünner über Jahre einnehmen, andere nur wenige Monate. Wie lange eine Therapie andauert, wird vom behandelnden Arzt entschieden.

Wann Blutverdünner der Apotheken Umschau zufolge dauerhaft zum Einsatz kommen:

Umfrage zum Thema Medikamente

Innere Blutungen als häufige Nebenwirkung von Gerinnungshemmern

Blutgerinnungshemmende Medikamente beugen den häufigsten Todesursachen in Deutschland vor: den Herz-Kreislauferkrankungen. So verstarben 2019 331.200 Menschen an einer Herzkreislauferkrankung, wie das Statistische Bundesamt informiert. Dazu zählen Herzinfarkt und Schlaganfall. Jedoch bergen Blutverdünner auch Nebenwirkungen, die mitunter gefährliche Folgen haben können. Die häufigsten Nebenwirkungen von Gerinnungshemmern sind Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt, meldet das Portal Gesundheitsinformation.de des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.

Je nachdem, wo es im Körper zu inneren Blutungen kommt, können die Symptome unterschiedlich sein. So sind Gesundheitsinformation.de zufolge leichtes Nasen- oder Zahnfleischbluten sowie blaue Flecken auf der Haut in der Regel unproblematisch.

Bei folgenden Anzeichen sollten Sie allerdings schnell einen Arzt aufzusuchen:

Sehr selten kommt es zu Hirnblutungen als Nebenwirkung von Gerinnungshemmern. Bei folgenden möglichen Anzeichen sollten Sie Gesundheitsinformation zufolge sofort einen Notarzt rufen:

Video: Studie - Blutverdünner erhöhen Covid-19-Überlebenschancen deutlich

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Mehr Quellen: https://www.herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/

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