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Die Brillengläser lassen sich am besten mit klarem Wasser reinigen. 

Klare Sicht

Die Brille richtig putzen

Jeder Brillenträger kennt das: Die Gläser beschlagen, die Hand greift fix zum Hemd-Zipfel und wischt sie sauber. Doch das kann Schäden hinterlassen. Ein paar einfache Tricks verleihen da den besseren Durchblick.

Sind die Gläser der Brille einmal zerkratzt, ist es zu spät und neue müssen her. Damit das nicht passiert, sollten Brillenträger beim Putzen ein paar einfache Regeln beachten. Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen (KGS) hat ein paar Tipps.

Richtig reinigen

Brillengläser sollten unter fließendem Wasser gereinigt werden, sagt Kerstin Kruschinski. "Das entfernt kleine Staub- und Schmutzpartikel, die die Beschichtung schädigen können." Generell sollten Brillenträger ihre Sehhilfe immer von außen nach innen putzen - sonst verteilen sie nur mehr Schmutz auf den Gläsern. "Hautfett sammelt sich oft an der Nasenauflage zwischen Glas und Fassung", erklärt Kruschinski.

Die Putzmittel

Etwas Fensterputzmittel, nicht rückfettendes Spülmittel oder Brillenglasreiniger helfen bei der Reinigung, erläutert die Expertin. Sie entfernen Schmutzpartikel und lösen Fettstoffe. Grundsätzlich rät Kruschinski: Zum Trocknen der Gläser einfach ein sauberes, trockenes Brillenputztuch verwenden. "Finger weg von T-Shirts oder Papiertaschentüchern", sagt die Expertin. "Mineralische Füllstoffe im Zellstoff oder die rauen Baumwollfasern wirken wie Schleifpapier." Auch feuchte Brillentücher aus Papier seien nicht zu empfehlen. Sie könnten die Oberflächenveredelungen beschädigen.

Wenn nichts hilft 

Sind die Gläser besonders dreckig, empfiehlt Kerstin Kruschinski ein Ultraschallbad. "Viele Augenoptiker bieten das Vollwaschprogramm für die Brille kostenlos an. Die Gläser sind in wenigen Minuten sauber. Außerdem sieht der Fachmann verdeckte Schäden oder Passformmängel und kann sie gleich beheben."

Die häufigsten Augenkrankheiten

dpa/tmn

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