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Zu hohe Cholesterinwerte? Was jetzt hilft und wann Medikamente nötig werden

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Von: Juliane Gutmann

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Sie wissen nicht, wie es um Ihren Cholesterinspiegel bestellt ist? Dann schnell ab zum Arzt. Denn erhöhte Werte gelten als ein Herzinfarkt-Hauptrisikofaktor.

Cholesterin ist lebenswichtig, weil es Bestandteil der Zellen und Ausgangsstoff für die Bildung verschiedener Hormone ist. Gefährlich wird es allerdings, wenn zu viel der fettähnlichen Substanz im Körper zirkuliert, so eine Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung. Vor allem hohe LDL-Werte (Low Density Lipoprotein) steigern das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln, heißt es weiter. Das überschüssige LDL-Cholesterin lagert sich in den Gefäßwänden ab und führt zu Arteriosklerose – dem Hauptrisikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt*.

Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob der Cholesterinspiegel zu hoch ist. Dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zufolge treiben diese Faktoren das LDL-Cholesterin nach oben:

Currywurst
Gegen eine fettige Currywurst ist nichts einzuwenden – solange sie als Genussmittel gesehen wird und nicht jeden Tag verspeist wird. © Jens Kalaene/dpa

Umfrage zum Thema Cholesterin

Lesen Sie auch: Herz-Experte empfiehlt: So senken Sie Ihren Cholesterin-Spiegel einfach und effektiv

Cholesterinspiegel dank Lebensstiländerung senken

Bei gesunden Menschen liegt der LDL-Cholesterin-Zielwert unter 115 mg/dl (<3,0 mmol/l). Für Patienten mit hohem Risiko, etwa Menschen mit ausgeprägtem Bluthochdruck, genetisch bedingten hohen Cholesterinwerten oder Rauchern, sollte ein LDL-Cholesterin von unter 70 mg/dl (<1,8 mmol/l) angestrebt werden, so die Deutsche Herzstiftung. Den für Sie idealen Wert kann Ihr behandelnder Arzt bestimmen. 24vita.de* berichtet über eineiige Zwillinge, die einen Ernährungstest Vegan vs Fleisch gemacht haben.

Eine Änderung des Lebensstils kann leicht erhöhte Cholesterinwerte oftmals wieder normalisieren. Dazu gehört:

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Statine kommen bei stark erhöhtem Cholesterin zum Einsatz

Bei stark erhöhten oder erblich bedingt hohen Cholesterinspiegeln bringen oben genannte Maßnahmen meist nicht den gewünschten Erfolg. In diesen Fällen kommen Statine zum Einsatz. Diese Medikamentengruppe hemmt die körpereigene Bildung von Cholesterin in der Leber, sodass der LDL-Cholesterinwert im Blut sinkt. „Für Statine ist in großen wissenschaftlichen Studien bewiesen, dass sie das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken* und ihre Einnahme über viele Jahrzehnte sicher ist“, erklärt Prof. Dr. med. Ulrich Laufs, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Leipzig. Hat die Therapie mit Statinen nicht den gewünschten Effekt, können andere Cholesterinsenker probiert werden, wie aus der Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung hervorgeht. Ihr behandelnder Arzt kann entscheiden, welche Behandlung für Sie am sinnvollsten ist. (jg) *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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