Krankenschwester bei der Vorbereitung einer Spritze.
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Die Corona-Schutzimpfungen werden mehr und mehr verimpft – eine Studie will nun herausgefunden haben, dass dank der Impfung das Infektionsrisiko sinkt. (Symbolbild)

Corona-Pandemie

Neue Erkenntnisse: Reduziertes Infektionsrisiko dank mRNA-Impfstoffe

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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Weltweit wird gegen das Coronavirus geimpft und weiter geforscht. Immer wieder stellt sich da die Frage, inwiefern die Vakzine gegen das Virus wirken.

Aktuell (Stand 30.03.2021) sind in Deutschland mehr als neun Millionen Menschen erstmals gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus dem „digitalen Impfquotenmonitoring“ des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Allein in Bayern sind es über eine Million Menschen und etwas über 600.000 Geimpfte in Hessen, die sich für eine erste Impfspritze entschieden haben. Die gesamte Impfquote derer, die auch die zweite Impfung bereits erhalten haben, liegt laut dem Bericht bei 4,8 Prozent. Wie auch das Ärzteblatt berichtet, sind ab kommenden Monat mehr Impfdosen vorgesehen, darunter auch für die Arztpraxen. Es lassen sich also immer mehr Menschen gegen das Virus impfen. Dennoch stellt sich nach wie vor die Frage, ab wann die volle Wirksamkeit des Impfstoffes erreicht ist. Zudem ist bisher unklar, in welchem Maße die Erregerübertragung durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird, so schreibt es auch das RKI in dem Antwortblatt über Fragen zur Covid-19-Impfempfehlung.

Dank mRNA-Impfstoffen: Infektionsrisiko reduziert

Um die Menschen vor dem Coronavirus zu schützen und um die Pandemie einzudämmen, werden weltweit Forschungen zu den Impfstoffen unternommen. Zu den bekanntesten mRNA-Impfstoffen zählen Pfizer/Biontech und Moderna. Diese wurden nun in einer Studie weiter beleuchtet, um mehr Aufschluss über deren Wirkung in Erfahrung zu bringen. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte, bekräftigt sich nun eine gute Wirksamkeit auch bei jenen, die keine Symptome einer Infektion zeigten: „Die Ergebnisse zeigten, dass nach der zweiten Impfstoffdosis das Infektionsrisiko zwei oder mehr Wochen nach der Impfung um 90 Prozent verringert wurde“, heißt es in der Veröffentlichung. Bisher war klar, dass „die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, bei den Covid-19-geimpften Teilnehmer:innen um etwa 95 Prozent (BioNTech/Pfizer, Moderna) geringer“ ausfällt, als bei jenen, die nicht geimpft sind, so das RKI. Unklarheit herrscht aber über die Erregerübertragung durch geimpfte Personen. Die US-Studie könnte nun aber Hoffnungen auf eine Unterbrechung der Infektionskette durch geimpfte Personen aufkommen lassen.

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Studie zur Wirkung von mRNA-Impfstoffen

In der Studie durch die Gesundheitsbehörde CDC wurden von Dezember 2020 bis März 2021 etwa 4.000 Menschen aus dem medizinischen Bereich wöchentlich getestet. Dadurch konnten auch mit dem Coronavirus-Infizierte herausgefischt werden, die von einer Infektion schlicht nichts wussten, da sie ohne Symptome verlief. Wie die CDC beobachten konnte, wirkte bereits die erste Impfung mit einem hohen Schutz gegen das Virus. Wie lange Geimpfte geschützt sind, ist derzeit noch nicht konkret erforscht. (swa)

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