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Corona-Pandemie: Was das Leben auf Abstand für seelische Folgen haben kann

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Von: Christine Pander

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Ein älterer Herr geht dem Sonnenuntergang entgegen, er ist allein (Symbolfoto)
Viele Wege müssen während der Pandemie alleine gegangen werden. Das bleibt nicht ohne Folgen (Symbolfoto) © Jochen Tack/imago-images.de

Schon vor der Corona-Pandemie prophezeiten Forscher eine beginnende Körperlosigkeit. Doch Berührungen sind für Menschen lebensnotwendig. Fehlen sie, drohen Krankheiten. Darauf weisen internationale Studien hin.

München – Social Distancing, Video-Calls, Abstandsregeln: Das Leben findet Pandemiebedingt derzeit nur auf 1,5 Metern Abstand statt. Umarmungen können gefährlich sein, schuld daran ist ein 100 Nanometer winziges Virus, das Angst, Schrecken und Krankheit verbreitet. Dass die Kontakt-Begrenzung nicht folgenlos bleibt, liegt auf der Hand: Von Januar bis März 2020 sammelten Wissenschaftler des University College London Daten von 40 000 Menschen aus 112 Ländern. Sie wollten wissen, wie sich das seelische Wohlbefinden der Menschen durch die Distanz verändert.

Die Ergebnisse sind bedenklich: Mehr als die Hälfte aller Befragten an, dass sie Berührungen und Hautkontakte im Alltag sehr vermissen. Die Folgen können fatal sein: Isolierte Menschen leiden häufig unter Erschöpfung oder Entzündungen, Kopfschmerzen oder Kreislaufstörungen. Sie sind anfällig für Infektionskrankheiten und produzieren große Mengen an Stresshormonen.* Außerdem schlafen sie schlechter, sie sind gefährdet, mit Alkohol oder fett- und zuckerreicher Kost den Mangel zu kompensieren.*24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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