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Corona-Schnelltests für alle aus dem Discounter: Wer den Test so anwendet, soll ein sicheres Ergebnis erhalten

  • Juliane Gutmann
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Drei Schnelltests wurden am 24. Februar für den Hausgebrauch zugelassen. Erfahren Sie hier, wo Sie die Produkte kaufen können und wie der Test funktioniert.

Corona-Test kaufen oder bestellen und ganz ohne Hilfe selbst durchführen: Wie die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) am 24. Februar informiert, können sich Menschen in Deutschland bereits in wenigen Tagen selbst auf das Coronavirus hin testen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hatte Sonderzulassungen für drei Produkte zur Anwendung für zu Hause erteilt, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch hieß.

Nach der Zulassung wird davon ausgegangen, dass die Tests schon in wenigen Tagen erhältlich sein werden, etwa in Discountern, aber auch online, wie die AFP meldet. Bei allen drei zugelassenen Produkten werden die Proben durch einen Abstrich in der vorderen Nase entnommen. Ob die Abgabe künftig bezuschusst wird, ist nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch offen und hängt auch vom Preis ab. Es sei ein Unterschied, ob sie zwei oder zehn Euro kosteten. Ursprünglich hatte Spahn erwogen, die Selbsttests mit einer Eigenbeteiligung von einem Euro abzugeben.

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Tim (9) führt unter der Aufsicht seines Vaters einen Corona-Selbsttest durch. Seit dem 18.01.2021 kommen an österreichischen Schulen Corona-Selbsttests für Schüler und Lehrer zum Einsatz. Auch in Deutschland wurden jetzt drei Schnelltests für den Eigengebrauch zugelassen.

Abstrich in der vorderen Nase: Einfache Corona-Tests für daheim zugelassen

Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) informiert, rechnet Gesundheitsminister Spahn damit, dass in den kommenden Wochen weitere Zualassungen für Laien-Coronatests folgen werden. Die bereits zugelassenen Selbsttests gäbe es bald zu kaufen, wie er im ZDF-“Morgenmagazin“ angekündigt hatte. Der bundesweite Start der Schnelltests am 1. März, den Spahn in Aussicht gestellt hatte, wird aber wohl verschoben werden. Am dritten März beim nächsten Bund-Länder-Treffen sollen zuvor noch Fragen rund um das Thema geklärt werden, wie die SZ meldet. Darunter fällt unter anderem die Finanzierung.

Die Selbsttests seien eine Ergänzung zu den bereits zugelassenen, die durch geschultes Personal vorgenommen werden müssen, wie Spahn in der AFP-Meldung zitiert wird. Das Vorhaben sei im Grunde „startklar“, allerdings gebe es viele, die das Testen besser mit Öffnungsstrategien verzahnen wollen, sagte Spahn im ZDF-“Morgenmagazin“. Auch dieser Punkt wird am kommenden Mittwoch bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen diskutiert werden, so Spahn. (afp/jg)

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