Ein Arzt nimmt in einer Hausarztpraxis mit einem Tupfer einen Abstrich bei einer Frau für einen Corona-Test.
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Ein Arzt nimmt in einer Hausarztpraxis mit einem Tupfer einen Abstrich bei einer Frau für einen Corona-Test. Es gibt verschiedene Arten, wie PCR-Tests durchgeführt werden können.

Unterschiede bei Covid-19-Tests

Abstrich aus Nase oder Rachen? Wann welcher Corona-Test wann und wo zum Einsatz kommt

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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PCR-Test und Schnelltest sind zwei Verfahren, mit welchen eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen werden kann. Wo der Abstrich gemacht wird, hängt von folgenden Faktoren ab.

  • Die einen beschreiben ihn als äußerst unangenehm, andere wiederum empfinden ihn als kurz und schmerzlos: Der Corona-Test, auch PCR-Test genannt*.
  • Der Grund dafür: Es gibt verschiedene Arten, wie der Test gemacht werden kann.
  • Ob ein Abstrich tief aus dem Rachen nötig ist oder ein kurzes Einführen des Stäbchens in die Nase genügt, entscheiden die ausführenden Mediziner und Helfer. Abhängig ist die Art der Testung vor allem davon, welche Informationen der Arzt abgreifen möchte.

Grundsätzlich empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention einen Corona-Test, der eine Probe aus Rachen und Nase umfasst. Doch immer häufiger berichten potenzielle Corona-Patienten von Abstrichen ausschließlich aus der Nase oder dem Rachenraum. Was dahinter steckt, hat Professor Doktor Johannes Knoblauch, Leiter des Arbeitsbereichs Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) im Interview mit der Hamburger Morgenpost (MoPo) erläutert.

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Je nachdem, welches Ziel bei der Testung verfolgt wird, variiert auch der Corona-Test selbst. So sollte Knoblauch zufolge immer ein kombinierter Abstrich aus Nase und Mundraum gemacht werden, wenn untersucht werden soll, ob ein Covid-19-Patient die Infektion überstanden hat. So hätte man die größtmögliche Sicherheit, dass der Getestete nicht mehr infektiös ist. Der Corona-Test bei Menschen, die Symptome zeigen, läuft meist anders ab.

Lesen Sie auch: Wann Sie den Corona-Test selbst zahlen müssen – und wann die Kasse übernimmt.

Corona-Test: „Will man mögliche Erkrankte suchen, ist ein Rachenabstrich ausreichend“

Zeigt eine Person bereits Krankheitserscheinungen ist es relativ egal, wo der Abstrich gemacht wird“, so Knoblauch. Das Virus habe sich in den Fall bereits großflächig ausgebreitet in Rachen und Nase. Und da diese Körperregionen in Verbindung stehen, wäre das Virus an beiden Orten feststellbar, berichtet die MoPo. In Testzentren wird häufig nur ein Rachenabstrich gemacht: „Will man mögliche Erkrankte suchen, ist ein Rachenabstrich ausreichend“, so Knoblauch. Jedoch sei zu berücksichtigen, dass ein Test erst am dritten Tag nach einer Infektion mit Coronaviren positiv ausfallen wird. Bis sich erste Symptome zeigen, würden im Schnitt sogar fünf bis sechs Tage vergehen, weshalb bei Verdacht auf eine Ansteckung in der Regel auch zwei Corona-Tests mit zeitlichem Abstand durchgeführt werden. (jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Umfrage zum Thema Covid-19:

Weiterlesen: Corona: Deutsche Forscher finden schlimme neue Folge der Virus-Erkrankung – auch fitte Menschen betroffen.

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