Eine Studie zeigt: Rauchen könnten weniger anfällig für eine Corona-Infektion sein. Die Ergebnisse sind allerdings mit Vorsicht zu genießen.
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Eine Studie zeigt: Rauchen könnten weniger anfällig für eine Corona-Infektion sein. Die Ergebnisse sind allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Ergebnisse zeigen Zusammenhang

Kuriose Corona-Studie: Rauchen soll vor schwerem Krankheitsverlauf schützen

Raucher sind gefährdet, besonders schwer an Corona zu erkranken. So die bisherige Studienlage. Forscher wollen nun das Gegenteil herausgefunden haben.

Zu Beginn der Coronavirus-Pandemie* war sich die Wissenschaft weitgehend einig: Rauchern droht eine erhöhte Gefahr sich mit dem Coronavirus anzustecken oder einen besonders schweren Krankheitsverlauf zu erleiden. Eine Studie aus dem Landkreis Regensburg stellt diese Erkenntnisse nun auf den Kopf, wie RUHR24.de* berichtet.

So deuten Ergebnisse der Studie über den Zusammenhang von Rauchen und Corona*, dass die Dauer der Covid-19 Erkrankung in der Regel kürzer war als bei Nichtrauchern. Auch sollen die ansonsten typischen Symptome einer Corona-Infektion wie Geruchs-und Geschmacksverlust, Erkältungsanzeichen und Atemprobleme bei den Rauchern weitaus weniger ausgeprägt gewesen sein.

Allerdings hatte einer der Wissenschaftler dafür eine Erklärung: „Raucher leiden ja häufig an Raucherhusten. Ein zusätzlicher Husten fällt durch eine entsprechende Infektion in der eigenen Wahrnehmung gar nicht so ins Gewicht.“ Die Ergebnisse seien daher mit Vorsicht zu genießen und müssten noch weiter untersucht werden. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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