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Coronavirus/Covid19: Mit diesen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen

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Immer mehr Fälle des mysteriösen Coronavirus aus China werden weltweit bekannt - auch in Deutschland. Doch was sind die Symptome der Lungenkrankheit?

  • Eine neue Form von Lungenkrankheit beunruhigt aktuell die Behörden in China und nun auch Deutschland.
  • Weltweit wurden 71.710 Fälle gemeldet, die Mehrzahl der Betroffenen erkrankte in Wuhan, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei.
  • Verantwortlich für den Krankheitsausbruch ist das Coronavirus*, das sich Forschern zufolge extrem schnell ausbreiten kann.

Die Folgen sind drastisch: Es kam bereits zu 1.775 Todesfällen. In Deutschland sind 16 Menschen am Coronavirus erkrankt. (Stand: 17.02.2020)

Coronavirus: Was sind die Symptome? 

Nicht nur in China, auch in anderen Ländern wurden bereits Fälle gemeldet wie etwa in Thailand, Südkorea und nun auch in Deutschland. Die Vermutung liegt nahe, dass die meisten Erkrankten sich auf einem Tiermarkt in Wuhan mit dem Virus angesteckt haben. Jedoch hatten einige Infizierte den Markt nicht besucht, weshalb das Imperial College London davor warnte, das Virus als nicht übertragbar anzusehen - was sich als richtige Einschätzung herausstellen sollte.

News-Ticker zum Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt drastisch - EU-Behörde mit düsterer Prognose

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) riet, Tiermärkte und den Kontakt zu Tieren in gefährdeten Regionen zu meiden. Die WHO hat die Coronavirus-Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotstand erklärt.

Folgende Symptome können auf eine Infektion mit Coronaviren hinweisen:

  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Atemprobleme wie Kurzatmigkeit
  • Lungenentzündung

Lesen Sie auch: Coronavirus-Warnung für Deutschland - „Müssen uns im gesamten Gesundheitssystem darauf vorbereiten"

Starke Ähnlichkeit zwischen Corona- und SARS-Virus

Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zufolge fand Virusforscher Christian Drosten eine enge Verbindung zwischen dem sich aktuell ausbreitenden Coronavirus und SARS, das Schwere Akute Respiratorische Syndrom. Die Infektionskrankheit äußert sich in Form einer atypischen Lungenentzündung, die tödlich enden kann.

Übertragen wird das Coronavirus allem Anschein nach wie das SARS-Virus durch Tröpfcheninfektion, weshalb hustende und niesende Patienten hohe Ansteckungsgefahr bedeuten. Laut WHO soll die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) zwei Tage bis eine Woche betragen. 

Lesen Sie auch: Dieses lebensgefährliche Virus kann in wenigen Stunden um die ganze Erde gehen.

Video: Erste Corona-Infektion - Pressekonferenz im bayerischen Gesundheitsministerium

Tückische Coronavirus-Infektion ohne Heilmittel - So schützen Sie sich

Da der neuartige Virustyp noch nicht vollständig erforscht werden konnte, gibt es auch noch keine einheitliche Behandlungsempfehlung. Durch die Ähnlichkeit zum SARS-Virus liegt allerdings die Vermutung nahe, dass bei einer Coronavirus-Infektion wie bei SARS nur die Begleiterscheinungen gemildert werden können. Medikamente, die das Virus unschädlich machen, existieren (noch) nicht, auch eine Impfung gibt es nicht. Thailändische Ärzte konnten allerdings in der symptomatischen Behandlung einen großen Erfolg erzielen*.

Die Prävention ist extrem wichtig, um eine Ansteckung zu vermeiden. Dazu empfehlen Mediziner*:

  • Meiden Sie große Menschenansammlungen in gefährdeten Gebieten.
  • Meiden Sie den Kontakt zu kranken Personen.
  • Waschen Sie häufig Ihre Hände, vor allem nach der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
  • Eine Atemschutzmaske senkt in Risiko-Gebieten die Ansteckungsgefahr durch Tröpfcheninfektion.

Quellen: www.tagesschau.de; www.swr3.de; www.rnd.de; www.bundesgesundheitsministerium.de

Mehr zum Thema: Mysteriöse Lungenkrankheit breitet sich rasend aus - Behörden warnen drastisch.

Das Coronavirus droht sich auszubreiten. In China gab es schon viele Todesfälle. So bereitet sich der Münchner Flughafen vor. Auch wegen der vielen unbekannten Variablen verbreiten sich primär im Internet mittlerweile etliche Verschwörungstheorien über das Coronavirus. Einen Überblick finden Sie hier. Gute Nachrichten aus Australien: Forscher haben einen "bedeutenden Durchbruch" erreicht.

In den USA haben Forscher nun ein mobiles Testgerät entwickelt, das sich an Smartphones andocken lässt und Infektionskrankheiten diagnostizieren kann.

*Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

jg

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Rubriklistenbild: © picture alliance / Andreas Gebert / dpa

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