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Brad Carter spielte während der Gehirn-OP auf seiner Gitarre

Klinik lässt Fans live teilhaben

CSI-Star spielt während Hirn-OP Gitarre

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Los Angeles - Eine Klinik in den USA hat den TV-Star Brad Carter (CSI) am Gehirn operiert. Fans konnten den Eingriff live mitverfolgen und kamen in den Genuss einer außergewöhnlichen Gitarreneinlage.

Als Brad Carters Hände im Jahr 2006 plötzlich zu zittern anfingen und seine Augen ungewollt zuckten, begab sich der heute 39 Jahre alte Schauspieler (CSI, Dr. House, Bones, The Mentalist) zum Arzt. Die Diagnose: Parkinson. In Deutschland leiden rund 250.000 Menschen an dieser unheilbaren Krankheit. Pflanzt man den Betroffenen jedoch Elektroden ins Gehirn, die Impulse über einen Schrittmacher erhalten, werden die Symptome gelindert.

Brad Carter entschied sich dafür, diesen Eingriff im Ronald Reagan UCLA Medical Center in Los Angeles durchführen zu lassen. Für die Klinik war es die 500. Operation dieser Art war - ein Jubiläum quasi. Deshalb entschloss man sich, etwas besonderes daraus zu machen: Via Twitter und Vine (eine App, mit der man kurze Videos teilen kann) konnten Fans und Interessierte den Eingriff am Donnerstag anhand von Tweets, Bildern und Videos live mitverfolgen. Künftigen Patienten sollte so auch die Angst vor der OP genommen werden.

Hier sehen Sie diverse Video-Clips rund um Carters OP

Während der Operation weckten die Ärzte den Mimen aus seiner Vollnarkose auf - nichts Ungewöhnliches, denn so kann ein Patient mit einfachen Tests den Medizinern helfen, die Elektroden bestmöglich auf der Gehirnrinde zu platzieren. Neben den üblichen einfachen Versuchen wie dem zitterfreien Halten eines Wasserbechers, ließen sie Brad Carter außerdem auf einer für ihn maßangefertigten Gitarre spielen. Der 39-Jährige hatte sein geliebtes Instrument nach dem Ausbruch der Krankheit nicht mehr spielen können. "Ich bin so aufgeregt, diese Gitarre zu spielen. Diese Melodie heißt "Drunk again" ("Wieder betrunken")", sagt er in einem der Video-Clips.

"Wir wollen anderen Patienten die Angst vor dem Eingriff nehmen"

Eine Sprecherin der Klinik sagte gegenüber der "Los Angeles Times" über die ungewöhnlich öffentliche OP: "Viele Menschen da draußen wissen nicht, dass es diese Behandlung (für Parkinson-Patienten) gibt, deshalb dachte die UCLA-Klinik, dies wäre eine gute Möglichkeit, die Methode bekannt zu machen." Auch seien viele Betroffene skeptisch gegenüber einem Eingriff am Gehirn eingestellt. Die vielen Bilder und Video-Schnipsel sollen ihnen die Angst nehmen.

Brad Carter hat den Eingriff laut der Nachrichtenseite losangeles.cbslocal.com übrigens gut überstanden.

mm

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