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Bananen sind als Sattmacher bekannt - doch lange halten sie nicht vor. Im Gegenteil: Angeblich hat man schon wenige Stunden danach wieder Hunger. 

Ernährungsexperte warnt

Darum sind Bananen das schlimmste Frühstück für Sie

Obst zum Frühstück? Ja bitte. Doch Vorsicht vor Bananen, sagt ein Experte: Die gelbe Frucht ist eine wahre Zuckerbombe und sorgt für mächtig Heißhunger.

Bananen sind gesund, machen satt und schmecken den meisten. Tatsächlich gelten Bananen besonders bei Sportlern als wahres Superfood, da sie schnell Energie liefern und sättigen sowie dem Körper wichtige Mineralien zurückgeben, die er während hoher Belastungen verliert.

Bananen haben viele gesunde Nährstoffe

So enthalten die gelben Südfrüchte beispielsweise viel Kalium, was unter anderem wichtig ist für das Herz, aber auch für die Muskulatur und die Nerven. Auch sind Bananen reich an Magnesium und Vitamin B6, welches eine wichtige Rolle bei der Verstoffwechselung von Eiweiß spielt.

Nicht zuletzt sind Bananen praktische Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch – und das schnelle Frühstück für alle, die es morgens eilig haben. Einfach schälen und genießen - und der Tag kann beginnen.

Bananen sind das Schlimmste, was Sie zum Frühstück essen können?

Doch gerade davon rät jetzt ein britischer Ernährungsexperte ab. Dr. Daryl Gioffre, der Erfinder der AlkaMind-Diät, warnt auf einem Blog namens Byrdie: „Bananen sind so ziemlich das Schlimmste, was Sie zum Frühstück essen können."

Bananen lassen Blutzucker in die Höhe schnellen

Wieso das?, werden sich viele jetzt fragen. Gioffre erklärt dies so: Da Bananen einen sehr hohen natürlichen Fruchtzucker-Gehalt haben – Gioffre spricht von 25 Prozent – würden sie zwar für einen schnellen Energieschub sorgen. Jedoch falle der Insulinspiegel, der durch den Zucker in die Höhe schnellt, schon kurze Zeit danach wieder in den Keller, was Heißhungerattacken, Müdigkeit und Konzentrationsverlust zur Folge habe.

Bananen produzieren Säuren im Körper

Tatsächlich zählt die Banane mit 88 Kilokalorien pro 100 Gramm zu den energiereichsten Obstsorten und schlägt bei der Gesamtkalorienbilanz deutlich zu Buche. Gioffre ist aber ein weiterer Aspekt beim Verzehr von Bananen ein Dorn im Auge: Aufgrund des hohen Gehalts an Zuckers, der bei der Verdauung gärt und in Alkohol umgewandelt wird, entstehen Säuren, die den Körper belasten. Übersäuerung kann nachweislich entzündliche Prozesse im Organismus in Gang setzen und Leiden wie Arthrose oder Gicht begünstigen.

Bananen zum Frühstück: Auf die Kombination kommt es an

Wer Bananen liebt, müsse jedoch nicht auf sie verzichten, räumt Dr. Gioffre ein. Alles, was man tun sollte, ist, Bananen stets in Kombination mit einem gesunden Fett oder mit Kräutern und Gewürzen zu kombinieren, die die Säure während der Verstoffwechselung neutralisieren und damit verhindern, dass es zu keinen Blutzucker- beziehungsweise Insulinspitzen kommt. Gute Säureregulatoren seien laut Gioffre Mandeln, Kokosbutter und Kokosöl, Chiasamen, Hanf, Leinsamen, Zimt und Kurkuma.

Dass diese Empfehlung dem Ernährungswissenschaftler in die Hände spielt, sollte wenigstens am Rande erwähnt werden, betreibt Dr. Daryl Gioffre doch ganz nebenbei einen ziemlich erfolgreichen Online-Handel mit eben jenen Säureregulatoren sowie weiteren Pülverchen und Produkten auf Basis einer alkalischen Ernährung, die die Anhänger seiner AlkaMind-Diät fleißig kaufen.

Von Franziska Grosswald

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