+
In Deutschland sind rund sechs Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Die Erkrankung wird oft nur durch Zufall entdeckt.

Weltdiabetestag 2015

Diabetes Typ 1 und Typ 2 - wo ist der Unterschied 

Wer von Diabetes spricht, meint meist Diabetes Typ 2. Diese Form der Stoffwechselerkrankung wurde früher Altersdiabetes genannt, weil sie häufig erst bei älteren Menschen auftritt.

Die Bauchspeicheldrüse kann das Hormon Insulin zwar noch produzieren, es wirkt im Körper aber nicht richtig. Typ 2 ist die mit Abstand am meisten verbreitete Diabetesart. Früher wurde die Stoffwechselstörung Diabetes Typ-2 "Altersdiabetes" genannt, weil diese Form vor allem bei älteren Menschen auftritt. Es gibt aber auch immer mehr junge Typ-2-Diabetiker, bei denen das Hormon Insulin nicht mehr richtig wirkt.

Ursachen können schlechte Ernährung, Fettleibigkeit und mangelnde Bewegung sein. Oft wird Typ 2 erst bei einer Folgeschädigung entdeckt.

Rund 95 Prozent der sechs Millionen Diabetiker in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe daran. Ursachen können Fettleibigkeit, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung sein.

Die auch als Zuckerkrankheit bekannte Stoffwechselstörung Diabetes mellitus kann etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenleiden und Erblindungen führen.

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung

Bei Diabetes Typ 1 fehlt das Hormon Insulin komplett. Betroffene müssen sich daher mehrmals täglich Insulin spritzen. Diabetes Typ 1 tritt häufig bereits im Kindesalter auf, weshalb es früher auch Jugenddiabetes genannt wurde. Die Erkrankung ist genetisch angelegt und wird durch bis jetzt noch unbekannte Faktoren ausgelöst.

Diabetes: Das sollten Sie wissen

Diabetes: Das sollten Sie wissen

Diabetes erkennen

Diabetes wird oft nur durch Zufall entdeckt. Wenn die Symptome auftreten wie starker Durst, häufiges Wasserlassen, ist die Erkrankung oft schon stark fortgeschritten.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Stille Entzündungen begünstigen chronische Krankheiten - wie Sie Ihr Risiko senken
Sie lassen uns vorzeitig altern und fördern chronische Krankheiten wie Rheuma: sogenannte "stille" Entzündungen im Körper. Mit kleinen Veränderungen beugen Sie vor.
Stille Entzündungen begünstigen chronische Krankheiten - wie Sie Ihr Risiko senken
Vergiftungsgefahr beim Verschlucken von E-Zigaretten-Liquids
Das Verschlucken von dem in E-Zigaretten-Liquids enthaltenen Nikotin kann tödliche Folgen haben. Gesundheitsexperten fordern einen kindersicheren Verschluss der …
Vergiftungsgefahr beim Verschlucken von E-Zigaretten-Liquids
Ketogene Diät in der Kritik: Warum fettreiche Ernährung chronische Krankheiten fördert
Welche Ernährungsform ist die gesündeste? Verfechter der fettreichen Kost sollten ihre Ernährung überdenken, wie eine Studie herausgefunden hat. 
Ketogene Diät in der Kritik: Warum fettreiche Ernährung chronische Krankheiten fördert
Nur nachts Kohlenhydrate essen: der ultimative Ernährungstipp?
Wenn Süßkram und deftige Christkindlmarkt-Leckereien ansetzen, muss wieder eine Diät her? Eine neue Theorie: Kohlenhydrate am Abend lassen die Pfunde purzeln.
Nur nachts Kohlenhydrate essen: der ultimative Ernährungstipp?

Kommentare