Langzeit-Folgen

Schlapp, müde und abgeschlagen – Diabetes als Folge einer Corona-Erkrankung

Wie steht es mit den Auswirkungen und den Langzeitfolgen nach einer Corona-Infektion? Eine Studie des Deutschen Diabetes-Zentrum kommt zu dem Ergebnis, dass eine Nebenwirkung Diabetes Typ 2 sein könnte.
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Zuckerkrank nach Infektion

Corona-Studie legt nahe: Diabetes könnte ein Long-Covid-Symptom sein
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Sind Kartoffeln gesund?

Studie zeigt ideale Diät für Diabetiker, um länger zu leben – ein Detail überrascht
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Diabetes

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, die unbehandelt tödlich verlaufen kann. Es drohen Organschäden bis diabetisches Koma. Vermehrt leiden auch jüngere Menschen an der Zuckerkrankheit, was vor allem auf ungesunden Lebensstil mit wenig Bewegung und unausgewogener Ernährung zurückzuführen ist. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge ist in Deutschland bei über sieben Prozent der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren bereits einmal ein Diabetes diagnostiziert worden – also bei rund 4,6 Millionen Menschen. Viele Menschen würden allerdings an einem noch nicht diagnostizierten Diabetes leiden, so das RKI. Nach der­zeitigem Kenntnisstand seien rund 90 Prozent aller Diabeteserkrankungen dem Typ-2-Diabetes zuzuordnen, der vor allem durch Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert wird. Bei Diabetikern – egal ob sie an Diabetes Typ 1 oder 2 leiden – führt eine Fehlregulation des Hormons Insulin dazu, dass der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Wird Diabetes lange Zeit nicht erkannt oder nicht ärztlich überwacht, steigt das Risiko einer verminderten Lebenserwartung durch lebensbedrohliche Folgeerkrankungen.

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Ein paar Kilos müssen runter, weil ein Strandurlaub ansteht? Dann könnte Clean Eating genau das Richtige für Sie sein. Erfahren Sie mehr über das Ernährungskonzept der …
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2020 so viele dicke Kinder wie noch nie – aktuelle Zahlen zeigen erschreckende Entwicklung

Übergewicht fördert zahlreiche Erkrankungen von Bluthochdruck über Diabetes bis hin zu Krebs. Auch immer mehr Kinder wiegen viel zu viel.
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Diabetiker aufgepasst – Diese drei Vitamine sollten in Ihrer Ernährung nicht zu kurz kommen

Wenn Sie Diabetiker sind, werden Sie sich tagtäglich besonders sorgfältig mit Ihrer Ernährung auseinandersetzen. Lesen Sie hier, welche Vitamine wirklich wichtig sind.
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Diabetes: Was hat es mit Typ 3 und Typ 4 auf sich?

Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes dürften vielen Menschen ein Begriff sein. Doch es gibt noch andere Formen der Zuckerkrankheit.
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Impotent nach Corona-Infektion? Urologe behandelt über 50 Männer mit Erektionsstörung

Covid-19 könnte eine große Gefahr für die Männergesundheit bedeuten, so die Befürchtung eines Münchner Urologen. Er spricht von „signifikanten Erektionsstörungen“.
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Schlank mit Rotwein: Ein Glas soll Forschern zufolge so effektiv sein wie eine Stunde Sport

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Volkskrankheit Diabetes: Pro Jahr mehr als 500.000 Neuerkrankungen – wie Sie die Zuckerkrankheit erkennen und effektiv therapieren

Diabetes (auch Diabetes mellitus genannt) wird häufig als Alterskrankheit bezeichnet. Doch nicht nur ältere Menschen, auch Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger an Diabetes. So hat sich die Zahl der Typ-2-Diabetes-Neuerkrankungen bei Jugendlichen in den letzten zehn Jahren verfünffacht, wie die Deutsche Diabetes Hilfe informiert. Man geht in dieser Altersgruppe von aktuell 200 Neuerkrankungen jährlich aus, heißt es weiter. Betroffen seien ausnahmslos stark übergewichtige Jugendliche, deren Eltern und Großeltern bereits Typ-2-Diabetiker sind. Insgesamt sollen in Deutschland etwa acht Millionen Menschen von Diabetes betroffen sein, so die Deutsche Diabetes Hilfe. Die Dunkelziffer liege aber wohl weitaus höher.

Zu unterscheiden sind Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Beide Stoffwechselstörungen haben zur Folge, dass der Zuckerstoffwechsel nicht normal funktioniert. Der Körper von Diabetikern kann das Hormon Insulin nicht mehr in ausreichenden Mengen produzieren (Typ-1-Diabetes) oder es nicht mehr gut verwerten (Typ-2-Diabetes). Der Blutzuckerspiegel ist dadurch dauerhaft erhöht, was Blutgefäße und Organe wie die Nieren schädigt. Im schlimmsten Fall fallen Patienten ins diabetische Koma – mit lebensbedrohlichen Folgen.

Aufgabe von Insulin im Körper


Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen schleust und sie so mit Energie versorgt. Diabetes führt zu einem Insulinmangel. Das hat zur Folge, dass der Zucker im Blut verbleibt, was den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Typ-1-Diabetes kurz erklärt


Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Betroffene kein oder kaum Insulin produzieren, informiert der Diabetes Ratgeber. Diese Form der Zuckerkrankheit ist auf eine Fehlreaktion des Immunsystems zurückzuführen, das sich gegen die Insulin produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse richtet und diese zerstört. Je nachdem wie ausgeprägt diese Autoimmunreaktion ausfällt, kann dies sogar zum totalen Ausfall der Insulinproduktion führen. Jährlich erkranken rund 3.100 Kinder und Jugendliche sowie 4.150 Erwachsene neu an Typ-1-Diabetes, so die Deutsche Diabetes Hilfe.

Typ-2-Diabetes kurz erklärt


Diese Diabetesform wird maßgeblich durch den Lebensstil beeinflusst. So gelten neben familiärer Veranlagung vor allem zu wenig Bewegung und Übergewicht beziehungsweise Fettleibigkeit als wichtigste Risikofaktoren für Diabetes Typ 2. Es handelt sich um die häufigste Diabetesform: Rund 95 Prozent der Betroffenen sind Typ-2-Diabetiker. Dem Portal Internisten im Netz zufolge leiden rund acht Millionen Menschen in Deutschland an Typ-2-Diabetes, etwa zwei weitere Millionen seien betroffen, ohne es zu wissen. Mit zunehmendem Körpergewicht steige das Risiko zu erkranken um das fünf- bis zehnfache an, heißt es weiter. Je nach Ausprägung der Zuckerkrankheit, kann diese im Fall vom Typ 2 oftmals ohne Medikamente behandelt werden. So sollen rund 50 Prozent der Typ-2-Diabetiker allein durch Ernährungsumstellung, Gewichtsreduktion und Bewegung ihren Blutzuckerspiegel wieder auf Normwerte senken können, so die Deutsche Diabetes Hilfe.

Diabetes-Vorbote: Insulinresistenz rechtzeitig erkennen


Bis Diabetes-Typ-2 diagnostiziert wird, können bis zu zehn Jahre vergehen, wie das Portal Internisten im Netz informiert. Das liegt daran, dass sich lange Zeit keine Symptome bemerkbar machen. Als Ausgangspunkt für den Diabetes Typ 2 gilt die Insulinresistenz, doch auch diese wird häufig lange nicht erkannt. Erste Kennzeichen sind chronisch hohe Blutzucker- sowie Insulinspiegel, wie die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FETeV) informiert. Doch Blutzucker- und Insulinwerte kann nur ein Arzt bestimmen. Nehmen Sie deshalb Kontrolltermine beim Arzt wahr. Vor allem Menschen mit genetischer Vorbelastung und Übergewicht sollten sich regelmäßig auf Insulinresistenz hin untersuchen lassen.

So wird Diabetes Typ 1 und Typ 2 therapiert


Bei Diabetes gilt: Wird die Krankheit in einem frühen Stadium diagnostiziert, sind die Heilungschancen sehr gut. Je später die Diagnose einsetzt, desto wahrscheinlicher seien Folgeschäden am Herz-Kreislauf-System, wie der Norddeutsche Rundfunk schreibt. Wurde Diabetes Typ 1 oder Typ 2 diagnostiziert, stehen verschiedene Therapien zur Verfügung. Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, welche für Sie in Frage kommt.

Die Behandlung eines Typ-1-Diabetes setzt sich aus drei Bausteinen zusammen, wie der Diabetes Ratgeber informiert: Blutzuckerkontrolle, Insulintherapie und das Berechnen der Kohlenhydrate im Essen. Typ-1-Diabetiker müssen mehrmals täglich ihren Zuckerspiegel prüfen und sich die für sie optimale Menge Insulin zuführen. Welche Insuline in welcher Menge geeignet sind, bestimmt der behandelnde Arzt.

Im Fall von Diabetes Typ 2 ist oberstes Ziel, den Blutzuckerspiegel mithilfe von Lebensstiländerungen wie Ernährungsumstellung und regelmäßigen Sporteinheiten zu senken. Dies sei eine der vier Säulen der Diabetestherapie, wie das Deutsche Ärzteblatt informiert. Diese umfassen Gewichtsreduktion, das Senken des Blutzuckerspiegels und des Blutdrucks und das Erreichen normaler Blutfettwerte. Wenn ein gesunder Lebensstil nicht den gewünschten Effekt erzielt, kommen Medikamente zum Einsatz. Solange bei Typ-2-Diabetes die Insulinproduktion noch funktioniert, wird die medikamentöse Therapie zunächst in der Regel mit Antidiabetika begonnen. Metformin hat blutzuckersenkende Wirkung und ist der wohl bekannteste Vertreter dieser Arzneimittelgruppe. Produziert die Bauchspeicheldrüse im fortgeschrittenen Stadium von Diabetes Typ 2 wenig oder gar kein Insulin mehr, setzt die Insulintherapie ein: Patienten müssen sich das Hormon künstlich zuführen, meist durch das Spritzen.

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Unterzuckerung zählt zu den häufigsten Komplikationen bei Diabetes. Um schlimme Folgen zu verhindern, sollten Sie folgende Symptome ernst nehmen.
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In Deutschland leben rund zehn Millionen Diabetiker. Doch in vielen Fällen wäre keine Behandlung mit Medikamenten nötig – wenn Betroffene folgenden Fakt kennen würden.
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Wer Diabetes frühzeitig erkennt und behandelt, beugt Krankheiten wie Schlaganfall vor. Eine Insulinresistenz bleibt oft lange unbemerkt – doch es gibt Frühwarnsignale.
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Diabetes zählt zu den häufigsten Volkskrankheiten. Unbehandelt nehmen Organe Schaden, im schlimmsten Fall kommt es zum diabetischen Koma mit Todesfolge.
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