Diabetes: Wissen Sie, welche Frucht vorbeugende Wirkung hat?
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Diabetes: Wissen Sie, welche Frucht vorbeugende Wirkung hat?

Sinnvolle Nahrungsergänzung?

Gegen Diabetes: Eine Frucht soll die Volkskrankheit verhindern

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Sie schmeckt lecker und ist nicht nur im Sommer heiß begehrt: Eine bestimmte Frucht soll den Blutzucker derart positiv beeinflussen, dass Diabetes Typ 2 erst gar nicht entsteht.

Wassermelone gilt als perfekter Snack im Sommer: Sie stillt den Durst, weil sie fast komplett aus Wasser besteht und schmeckt zudem noch lecker erfrischend. Doch die Frucht kann allem Anschein nach noch viel mehr: So sollen Inhaltsstoffe der aus Afrika stammenden Frucht sich positiv auf unseren Körper auswirken – auch bei ungesunder Ernährung.

Wassermelone für bessere Blutzuckerwerte?

Eine Studie der Oregon State University in den USA kommt zu dem Ergebnis, dass Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pulver, das aus Wassermelonen hergestellt wird, positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben könnten. Die Wissenschaftler hatten an fettleibigen Mäusen getestet, wie sich Wassermelonen-Nahrungsergänzung auf deren Gesundheit auswirkt. Überraschend stellten die Forscher positive Effekte bei der Mäuse-Gruppe fest, die Wassermelonenpulver zu fressen bekam, sich aber trotzdem weiter fettreich ernährte.

Im Tierversuch wurden Mäuse über zehn Wochen mit fett- und zuckerreicher Nahrung gefüttert und in Gruppen unterteilt. Eine Gruppe bekam zusätzlich hochdosierte Wassermelonen-Nahrungsergänzung. Nach der Auswertung von Gewicht und Glukosetoleranz der Mäuse konnten die Studienleiter feststellen, dass die Wassermelonen-Gruppe signifikant bessere Blutzuckerwerte hatte als die Gruppe, die kein Wassermelonenpulver zu fressen bekam. Die Forscher sahen auch eine Zunahme an nützlichen Bakterien in den Mäusen, die Pulverpräparate erhielten, sagte Studien-Ko-Autor Neil Shay, Professor für Lebensmittelwissenschaften am OSU College of Agricultural Sciences.

Video: Schnelle Mittags-Rezepte - Wassermelone-Feta-Salat

Lesen Sie auch: Stille Entzündungen begünstigen chronische Krankheiten - wie Sie Ihr Risiko senken.

Erhöhter Blutzuckerspiegel ist Indikator für Diabetes Typ 2

Der nächste bedeutende Schritt in der Forschung wäre eine klinische Studie am Menschen, erläutert Professor Shay in einer Veröffentlichung der Oregon State University. Der Blutzuckerspiegel spielt eine wesentliche Rolle für die Entstehung diverser Krankheiten. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann etwa ein Indikator für Typ-2-Diabetes sein, eine Krankheit, bei der der Körper nicht genug Insulin – ein Hormon, das Nahrung in Energie umwandelt – produziert oder nicht richtig nutzt.

"Obwohl die beiden Mäusegruppen die gleiche Menge an Fett und Zucker zu sich nahmen, hatte der Verzehr von 1,5 Portionen Wassermelonenfleisch oder 2% faserreicher Wassermelonenrinde oder -haut signifikante Auswirkungen", sagte Shay.

Video: Revolutionäre Tattoo-Farbe unterstützt Diabetiker

Zur Studie

Weiterlesen: Zu schönes Versprechen: Kapseln für geistige Fitness enttäuschen - nur ein Präparat ist wirklich sinnvoll.

jg

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Was es noch über Zucker und zuckerarme Ernährung zu wissen gibt:

Getreide statt Softdrinks: Zucker ist lebensnotwendig - zu viel davon, kann jedoch krank machen. Gesundes Leben ist aber mehr als nur „weniger Zucker“. Es beinhaltet auch mehr Bewegen und viel Trinken.

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