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Verbringen Diabetiker einen Tag am Strand oder am Badesee, sollten sie häufiger den Blutzucker messen. Insulin und Pumpe verstauen sie am besten in einer Kühlbox. Foto: Jens Kalaene

Diabetiker messen Blutzucker beim Badeausflug besser öfter

Diabetiker sollten beim Baden besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Durch das kalte Wasser besteht die Gefahr, dass sie schneller unterzuckern. Daher kommt es auf eine gute Blutzuckerkontrolle an.

Berlin (dpa/tmn) - Verbringen Diabetiker einen Tag am Badesee, messen sie ihren Blutzucker am besten häufiger als üblich. Darauf weist die Deutsche Diabetes Hilfe hin. Insbesondere bei sehr kaltem Wasser steigt der Energiebedarf.

Die Gefahr zu unterzuckern, ist dementsprechend groß. Kommt es trotz regelmäßiger Kontrollen dazu, hilft am besten Traubenzucker in flüssiger Form. Tragen Diabetiker eine Insulinpumpe, sollten sie diese vor dem Schwimmen ablegen. Davor messen sie am besten noch einmal den Blutzucker. Er liegt idealerweise zwischen 120 und 180 Milligramm pro Deziliter (mg/dl).

Die Kathedernadel und das verbleibende Schlauchstück kleben Betroffene mit einem wasserdichten Pflaster ab. Insulin und Pumpe sollten beim Baden nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Gut verstaut sind sie in einer Kühlbox oder in einer Thermoflasche.

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