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Zum Schlafverhalten der Deutschen gibt es einige interessante Fakten.

Hygiene-Geheimnisse

Diese 10 Fakten über deutsche Betten kannten Sie noch nicht

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Rund 26 Jahre unseres Lebens verbringen wir im Bett – und trotzdem wissen wir nur wenig über unser Schlafplätzchen. Höchste Zeit, ein paar Fakten zu enthüllen.

Morgens sind wir kaum aus dem Bett zu kriegen, so gemütlich und mollig ist es darin. Dabei ist bei vielen Deutschen der Schlafplatz nicht mal der sauberste Ort in der Wohnung - nur 18 Prozent würden ihn als solchen bezeichnen. Und trotzdem verbringen wir zusammengerechnet mehr als ein Vierteljahrhundert darin.

Zum 21. Juni, dem Tag des Schlafes, hat das Putzportal "Helpling" nun einige kuriose und überraschende Fakten rund um das Bett der Deutschen zusammengestellt.

Im Bett sind Sie niemals allein…

…denn bis zu 1,5 Millionen Milben krabbeln zwischen den Laken herum. Diese Tatsache ist nicht nur erschreckend, sondern ist auch gefährlich für ihre Gesundheit, da der Milbenkot in Kombination mit Hausstaub Allergien hervorrufen kann. Das Problem können Sie leicht beheben, indem Sie Ihrer Matratze bis zu zweimal im Jahr ein Sonnenbad gönnen – UV-Strahlen töten die kleinen Tierchen nämlich ab. Hier finden Sie weitere Tipps zur Bekämpfung von Milben.

Der Pyjama ist die Hygiene-Falle Nummer Eins

Laut einer britischen Umfrage tragen Männer ihren Schlafanzug bis zu 13 Tage am Stück – Frauen sogar 17 Tage. Das sollten Sie unbedingt lassen, weil zu lange getragene Kleidung Blasenentzündungen oder Hautentzündungen hervorrufen können. Wechseln Sie stattdessen zweimal in der Woche Ihr Nachtgewand und waschen Sie es bei 60 Grad.

Wie lange behalten wir eine Matratze?

Wir verbringen 26 Jahre unseres Lebens im Bett – und 14 davon auf der gleichen Matratze. Der Fachverband der Matratzenindustrie empfiehlt sogar nur sieben Jahre, weil der Schlafuntergrund dann seinen Dienst getan hat und die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stützt.

Matratzen legen an Gewicht zu

In den 14 Jahren, die wir unseren Matratzen benutzen, müssen sie für einiges herhalten: Denn über einen Zeitraum von 10 Jahren sickern bis zu 1800 Liter Schweiß in die Schlafunterlage – das sind circa drei Liter pro Woche. Ein Großteil davon verdunstet zwar, doch der Rest wird aufgesaugt. Da es unmöglich ist, die Flüssigkeit auszuwringen, hilft nur regelmäßiges Lüften und ein Matratzenschoner. Diesen sollten Sie mindestens einmal im Monat bei 60 Grad waschen.

Im Bett zeigen wir weniger Haut

Während laut einer Umfrage der "Sleep Foundation" weltweit jeder dritte Erwachsene völlig unbekleidet schläft, macht es in Deutschland nur jeder Achte. Doch Nacktschlafen ist sogar gesünder und erholsamer für uns, weil wir so leichter einschlummern.

Die Deutschen wechseln ihre Bettwäsche nur selten

Die Sleep Foundation stellte außerdem fest, dass 80 Prozent der Mexikaner wöchentlich ihre Bettwäsche wechseln – bei den Deutschen landen die Laken im Schnitt erst nach drei Wochen in der Waschmaschine. Um den Stoff nicht zu sehr mit Schweiß und Hautschüppchen zu übersäen, sollte die Wäsche schon nach 10 Tagen ausgetauscht werden – spätestens alle zwei Wochen.

Wieso bekommen wir vom Alkohol nachts Schweißausbrüche?

Ein kleiner Biergarten-Besuch und schon erwachen Sie am nächsten Morgen schweißgebadet? Alkohol sorgt laut einer Studie zwar für ein schnelles Einschlummern, doch wirkt sich negativ auf unsere Tiefschlafphase aus. Das liegt daran, dass unser Körper vermehrt Energie aufwenden muss, um den Alkohol wieder abzubauen. Wer Abhilfe schaffen will, sollte die Raumtemperatur auf 16 bis 19 Grad einstellen, da sich hier die Produktion der Schweißperlen in Grenzen hält.

Machen Sie niemals direkt nach dem Aufstehen Ihr Bett

Grund sind auch wieder die lieben Milben. Die fühlen sich im morgendlichen feuchtwarmen Bett besonders wohl wie Forscher der Londoner Kingston Universität herausfanden. Unter zusammengelegten Bettdecken entdecken sie mehr winzige Krabbeltierchen als in ungemachten. Lüften Sie stattdessen zehn Minuten lang den Raum und machen Sie erst nach dem Frühstück das Bett.

Kissen werden zu selten ausgetauscht

Auch das Kopfkissen ist ein wahres Paradies für Bakterien und Pilze – sie bilden sich dank der Haare, Hautschuppen und dem Harnstoff, den wir jede Nacht verlieren. Deshalb ist spätestens alle drei Monate ein Feinwaschprogramm bei 60 Grad angesagt. Nach drei Jahren wird es schließlich Zeit für ein neues Kissen.

Frieren Sie Ihre Kuscheltiere ein

Nach Bettwäsche, Matratze & Co machen Milben auch nicht vor Stofftieren halt. Doch Sie können Ihre plüschigen Begleiter retten, indem Sie sie zwei Tage lang in einer Plastiktüte einfrieren. Ebenso wie Sonnenstrahlen tötet nämlich auch extreme Kälte die ungebetenen Gäste ab. Danach sollten die Kuscheltiere bei 60 Grad gewaschen und ein paar Tage lang an der Luft getrocknet werden.

Von Franziska Kaindl

Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

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