Geschafft in der Arbeit: Viele Frauen bekommen weniger Schlaf ab als Männer.
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Geschafft in der Arbeit: Viele Frauen bekommen weniger Schlaf ab als Männer.

Schlafmangel

Diese Zahl schockiert: So viel weniger Schlaf als Männer bekommen Frauen pro Nacht

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Dass Frauen einen leichteren Schlaf haben als Männer, merken viele Damen jede Nacht aufs Neue. Eine aktuelle Umfrage kommt jetzt auf die Stundenzahl, die einer Frau pro Nacht fehlt.

Nach einer erholsamen und langen Nacht fühlt man sich wie ein neuer Mensch - das Gegenteil ist der Fall, wenn man spät ins Bett kommt, früh raus muss und nicht mal fünf Stunden Schlaf zusammen bekommt. Dann schleppen wir uns meist ohne Elan durch den Tag. Eine britische Umfrage hat sich jetzt mit dem Schlafpensum von Männern und Frauen befasst - und kommt zu einem erschreckenden Unterschied.

Kinder und schnarchender Partner - Frauen schlafen viel weniger als Männer

So soll die durchschnittliche Britin dem News-Portal Mirror zufolge jede Nacht ganze drei Stunden weniger schlafen als das männliche Geschlecht - was fast 1.100 Stunden im Jahr entspricht. Ein britischer Betten- und Matratzen-Handel hatte 2.000 Paare zu deren Schlafgewohnheiten befragt. Der extreme Unterschied ließ sich nicht nur durch schnarchende Partner erklären: Auch Periodenschmerzen und Kinder sind für den Schlafmangel der Frauen verantwortlich. Denn meistens sind es die Frauen, die aufstehen, wenn das Baby schreit oder die Tochter Alpträume hat.

Ein Drittel der befragten Frauen gab an, jede Nacht mindestens einmal aufgewacht zu sein, eine von zwei Umfrageteilnehmerinnen beschrieb sich sogar als "ständig schlaflos". Bei den Männern waren es nur zwei von zehn, deren Schlaf regelmäßig gestört war. Ob das Ergebnis der Schlaf-Umfrage eins zu eins auf Deutschland übertragbar ist, kann zwar nicht eindeutig beantwortet werden, doch die Vermutung liegt nahe.

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Gefährlicher Schlafmangel: Wann eine Depression droht

Die Folgen einer unruhigen Nacht kennen wohl die meisten: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und schlechte Laune. Doch auch schwerwiegendere Auswirkungen sind möglich. Chronischer Schlafmangel bedeutet Erschöpfung tagsüber, die sich zu einer Depression entwickeln kann. Auch das Risiko für Fettleibigkeit, Herzerkrankungen und Diabetes steigt.

"Die meisten von uns brauchen etwa acht Stunden guten Schlaf pro Nacht, um richtig zu funktionieren - aber einige brauchen mehr und andere weniger. Wichtig ist, dass man herausfindet, wie viel Schlaf man braucht, und dann versucht, ihn zu erreichen." zitiert der Mirror eine Meldung des National Health Service, dem staatlichen Gesundheitssystem in Großbritannien und Nordirland.

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jg

Mit diesen acht Tricks werden Sie nie wieder schlecht schlafen

Tipp 1: Wenn Sie öfter nicht einschlafen können, sollten Sie versuchen, mindestens sechs Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr anzurühren. Ein heißer Kakao oder Tee entspannt dagegen sogar. Zudem ist es wichtig, dass Sie ab 21 Uhr alle digitalen Geräte, die ablenken könnten, zur Seite legen. Ein gutes Buch hilft besser, sich auf die Nachtruhe vorzubereiten.
Tipp 2: Wenn Sie unter Schulterschmerzen leiden und sich deshalb in der Nacht hin- und her wälzen, ist es besser, wenn Sie versuchen, auf dem Rücken zu schlafen. Zudem hilft es, ein Kissen so unter die Arme zu klemmen, dass es aussieht, als würden Sie es "umarmen".
Tipp 3: Versuchen Sie stets zur selben Zeit aufzustehen - auch am Wochenende. So gewöhnt sich der Körper an einen festen Zeitrythmus.
Tipp 4: Trinken Sie kurz vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr. Studien zufolge kann das Glas Wein den Schlaf stören und für weniger Tiefschlafphasen sorgen.
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