+
Die DKMS hat die Fünf-Millionen-Marke geknackt. Freiwillige können sich mit einem Wangenabstrich typisieren lassen. Foto: Oliver Killig

DKMS knackt Marke von fünf Millionen Stammzellenspendern

Tübingen (dpa) - Mehr Hoffnung für Blutkrebspatienten: Fünf Millionen Knochenmarkspender haben sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) seit ihrer Gründung im Jahr 1991 weltweit registriert.

Die DKMS weist nun fünf Millionen Stammzellenspender auf. Allein in Deutschland hätten sich 3,7 Millionen Freiwillige für eine Stammzellenspende gemeldet, teilte die DKMS in Tübingen mit.

Das sei für die Spenderdatei ein bedeutender Meilenstein, sagte Geschäftsführerin Sandra Bothur. "Für viele Blutkrebspatienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen eines Fremdspenders die einzige Chance auf Überleben." Jedes Jahr erkranken nach DKMS-Angaben mehr als 917 000 Menschen weltweit an Blutkrebs.

Die DKMS ist als gemeinnützige Gesellschaft in fünf Ländern vertreten, darunter in den USA und in Großbritannien. Im Jahr 2009 kam eine Partnerorganisation in Polen dazu. In der Hauptstadt Warschau hatte sich am vergangenen Samstag der insgesamt fünfmillionste Spender registriert.

DMKS Online

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Von wegen gesund: Darum schaden Ihnen teure Desinfektionsmittel
Desinfektionsmittel sollen besonders antibakteriell und hygienisch wirken. Doch Experten warnen davor - diese können sogar genau das Gegenteil bewirken.
Von wegen gesund: Darum schaden Ihnen teure Desinfektionsmittel
Schock: Junge Fitness-Mama stirbt nach Proteinüberdosis
Sie wurde nur 25 Jahre alt: Nun hinterlässt die Australierin Meegan Hefford zwei kleine Kinder. Die Bodybuilderin starb auf skurrile Weise.
Schock: Junge Fitness-Mama stirbt nach Proteinüberdosis
Darf ich einen Mückenstich mit Spucke einreiben?
Mückenstiche können ganz schön fies jucken. Doch wer kein kühlendes Gel in der Nähe hat, soll auf den Stich spucken. Doch ist Großmutters Tipp wirklich gut?
Darf ich einen Mückenstich mit Spucke einreiben?
Das hilft Ihnen wirklich bei Haarausfall
Von Tabletten und Mikro-Injektionen über Botox bis zur Transplantation: Ein Münchner Dermatologe erklärt im großen Gesundheitsreport Diagnose und Therapien.
Das hilft Ihnen wirklich bei Haarausfall

Kommentare