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Auch E-Zigaretten sind in der Schwangerschaft schädlich. Foto: Marcus Brandt

Keine harmlose Variante

E-Zigaretten in der Schwangerschaft schaden dem Ungeborenen

Schwangere sollten nicht rauchen, auch nicht die vermeintlich sauberen E-Zigaretten. Dies kann dem Ungeborenen gesundheitlich schaden, warnen Fachverbände.

Berlin (dpa/tmn) - Rauchen in der Schwangerschaft schadet dem ungeborenen Kind. Das gilt auch für E-Zigaretten - denn auch sie enthalten giftige Stoffe wie Nikotin. Darauf weisen die Fachverbände DGP (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin) und DLS (Deutsche Lungenstiftung) hin.

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts raucht jede zehnte Frau in Deutschland während der Schwangerschaft Zigaretten. Dabei ist belegt, dass Nikotin die embryonale Entwicklung nachhaltig stört. Ein zu niedriges Geburtsgewicht oder ein erhöhtes Asthmarisiko sind nur einige der möglichen Folgen.

Als Alternative zur Zigarette gilt oft die E-Zigarette. Die DGP befürchtet deshalb mit Verweis auf eine entsprechende US-Studie, dass Schwangere auf die vermeintlich harmlose Variante umsteigen könnten.

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