Eigenblut & Magnetfeld: Neue Power für die Selbstheilungskräfte

Arthrose in Schulter, Knie, Hüfte, Sprunggelenk oder in den Fingern, eine Verletzung der Bänder und Sehnen, Nervenreizungen, ein Knochenbruch oder Knorpelschaden, Muskelrisse und Fersensporn – die Liste orthopädischer Probleme ist lang und kann theoretisch jeden erwischen. Frühzeitig angewendet setzt sich neben den etablierten konservativen Verfahren in der Orthopädie und Sportmedizin eine Therapie immer öfter durch: Die Eigenblut-Therapie – oft in Ergänzung mit der Magnetfeldtherapie.
Die Eigenblut-Therapie – bekannt unter dem Namen PRP (Platelet Rich Plasma) gehört auch in der Münchner Gemeinschaftspraxis der Orthopäden und Unfallchirurgen Dr. David John und Manuela Weis zum festen Programm. Gerade auch in der Kombination mit der Magnetfeldtherapie lassen sich schmerzhafte Entzündungsprozesse in vielen Fällen nachhaltig stoppen. „Es gelingt uns immer öfter, Gelenkersatz-Operationen zumindest hinauszuzögern und in Einzelfällen sogar zu verhindern“, so Dr. John.
Warum die Arthrose so schmerzhaft ist
Arthrose ist eine nicht heilbare Verschleißerkrankung, bei der sich die Knorpelschicht im Gelenk allmählich abnutzt. Ist sie zerstört, stoßen die Gelenkknochen hart aufeinander. So entstehen Entzündungen der Gelenkkapsel und des Knochens, die der Grund für heftige Schmerzen sind. Am Ende des Leidenswegs steht dann meist der Gelenkersatz.
Neue Studien bestätigen, was erfahrene Orthopäden wie Dr. John und Manuela Weis aus der täglichen Praxis längst kennen: „Wir sehen, dass sich Patienten selbst mit fortgeschrittener Arthrose beschwerdefrei bewegen, wenn es gelingt, die Entzündung zu heilen.“ An diesem Punkt kommt die Eigenblut-Therapie ins Spiel.
Wie durch die Eigenblut-Therapie die Selbstheilungskräfte aktiviert werden
Zugrunde liegt die wissenschaftlich erwiesene Erkenntnis, dass im Falle einer Verletzung oder Entzündung sofort körpereigene Reparaturmechanismen beginnen. Blutplättchen setzen z. B. spezielle Wachstumsfaktoren frei. Mithilfe der Eigenbluttherapie werde diese heilenden Substanzen in hochkonzentrierter Form direkt an den Ort der Verletzung oder Entzündung gebracht. Am Anfang steht ein kleiner Pieks: Vor der eigentlichen Behandlung werden 15 Milligramm Blut mit einer Doppelkanüle entnommen. Dabei handelt es sich um eine raffinierte Spritze-in-Spritze- Konstruktion mit einer Membran in der Mitte. Die Kanüle kommt für wenige Minuten in eine Zentrifuge. Dabei werden rund zehn Milliliter des hochwirksamen, hellgelben Plasmas vom Restblut getrennt.
Das Plasma aus dem Eigenblut wird direkt an den Ort der Entzündung gespritzt
Das körpereigene Plasma wird dann nach einer gründlichen Desinfektion der Haut direkt an den entzündeten Sehnenansatz, an den Knochenbruch oder an die Entzündung im Gelenk gespritzt. Die heilsamen Wirkstoffe sammeln sich so in hochkonzentrierter Form an der verletzten Stelle und beschleunigen gezielt Immunabwehr und Heilungsprozess. Gut zu wissen: „Weil keine Zusatzstoffe hinzugefügt werden, ist eine allergische Reaktion ausgeschlossen“, beruhigt Manuela Weis.
Am Beispiel der schmerzhaften leichten bis mittelschweren Arthrose ist es das Ziel, dass sich verletztes Gewebe wieder aufbaut, die Entzündung und damit das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten wird und die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden kann. Darum ist wichtig, möglichst früh mit der Therapie zu beginnen. Die Behandlung wird in der Regel drei- bis fünfmal hintereinander wöchentlich wiederholt.

Ohne gute Durchblutung ist die Heilung schwieriger
Zum Heilungsprozess und dem damit einhergehenden Abtransport von schädlichen Stoffen gehört immer auch eine gute Durchblutung. Speziell in Gelenken ist diese jedoch häufig nicht sehr ausgeprägt. Das bremst die Regeneration. In Kombination mit der Eigenblut-Therapie hat sich daher das Magnetfeld als echter Selbstheilungs-Booster bewährt. Dr. David John und seine Kollegin verwenden dafür die neueste Technologie: Das Super Inductive SystemBTL-6000 – kurz SIS genannt – ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Magnetfeldtherapie. Die hohe Stimulationsfrequenz des Super Inductive Systems setzt eine Reihe positiver Prozesse in den Zellen in Gang, die den Heilungsprozess in Kombination mit der Eigenblut-Therapie beschleunigen.
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Schmerzlose Therapie mit dem Magnetfeld der neuesten Generation
Durch die gezielt steuerbare magnetische Spannung wird die Durchblutung angeregt. In der Folge beschleunigt sich der Stoffwechsel in den geschädigten Zellen. Sauerstoffgehalt und Nährstoffversorgung steigen nachweislich und auch das Immunsystem springt an. So normalisiert sich die Funktion gestörter bzw. inaktiver Zellen. „Ein Effekt, auf den übrigens auch die Sportler unter unseren Patienten schwören“, erklärt Dr. John. Der Schwenkarm des Magnetfelds wird exakt über dem schmerzenden Gelenk platziert. Die Behandlung ist völlig schmerzlos. Man spürt – wenn überhaupt – lediglich ein leichtes Kribbeln. Angenehm für Patienten, die häufig zu Beginn der Behandlung noch (Entzündungs)-Schmerzen haben. Für den besten Effekt sollte die lediglich zehn Minuten dauernde Behandlung dreimal in der Woche und zehnmal hintereinander stattfinden. Die Erfahrung zeigt: „Die heilende Wirkung setzt sich auch noch Wochen nach der letzten Sitzung fort.“ Kassenpatienten müssen diese Behandlung allerdings selbst zahlen.