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Ein heißes Bad entspannt. Doch hat das warme Wasser auch einen anderen positiven Effekt auf den Körper. 

Ab in die Wanne

Ein heißes Bad hilft beim Abnehmen, sagen Forscher

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Mit Schaum oder ohne - ein heißes Bad entspannt. Daneben hat das warme Wasser noch einen anderen Effekt auf den Körper. Und der ist wirklich sehr positiv, wie Forscher herausgefunden haben. 

Kalorien verbrennen -  ist ganz einfach. Statt sich auf dem Fahrrad abzustrampeln, können Sie sich beispielsweise in die Badewanne legen. 

Das klingt unglaublich, doch es funktioniert scheinbar, wie im Fachjournal „Temperature“ zu lesen ist. 

Bei einem Experiment mit 14 Männern haben britische Wissenschaftler der Loughborough University untersucht, welchen Effekt ein heißes Bad auf den Stoffwechsel - im medizinischen Fachjargon Metabolismus genannt -  hat. Im Focus der Forscher standen dabei vor allem die Blutzuckersteuerung und der Kalorienverbrauch.

Baden oder Radfahren

Die vierzehn Probanden mussten im Rahmen der Studie entweder eine Stunde lang in 40 Grad heißem Wasser Baden oder eine Stunde Rad fahren. Beide Aktivitäten sollten die Kerntemperatur im Körper um ein Grad erhöhen.

Anschließend wurden bei den Studienteilnehmern zuerst die verbrannten Kalorien und dann die Blutzuckerwerte weitere 24 Stunden lang beobachtet.

Das Ergebnis: Die Radfahrer verbannten zwar mehr Kalorien, doch die Badewannen-Gruppe immerhin rund 140 Kalorien (eine halbe Stunde zu Fuß gehen).  

Bei den Blutzuckerwerten zeigten alle Probanden ähnliche Reaktionen. Erst nach dem Essen war ein Unterschied zu erkennen: Bei den Männern, die ein heißes Bad genommen hatten, waren die Höchstwerte des Blutzuckers zehn Prozent niedriger. 

Diese Erkenntnis ist nach Ansicht der Wissenschaftler für Patienten mit Typ-2-Diabetes bedeutsam. Zumal heiße Bäder ihrer Ansicht nach auch entzündliche Reaktionen im Körper verringern, die häufig mit einer Diabetes einhergehen.

Bei Diabetes mellitus ist der Blutzuckerspiegel aufgrund von Insulinmangel erhöht. Doch es gibt auch andere Stoffwechselerkrankungen, die mit der Ernährung zusammenhängen. Schlagzeilen machte BVB-Star Mario Götze damit: Der 24-jährige Weltmeister leidet an einer Stoffwechselstörung. Mehr zu seiner Krankheit lesen Sie hier.

Hilft ein warmes Bad bei Muskelkater?

Ein warmes Bad nach dem Sport kann zwar keinen Muskelkater verhindern, doch es hilft. Denn das warme Wasser fördert die Durchblutung und beschleunigt so den Heilungsprozess von den kleinen Rissen der Muskelfasern. 

Schlecht drauf? Dann ab in die warme Badewanne. Wissenschaftler haben beobachtet, dass Wärme depressive Symptome abmildern kann.

Doch zu häufiges Duschen schadet der Haut, berichtet Merkur.de.

ml

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