+
Die Freibadsaison ist eröffnet. Es ist wieder Zeit in der Sonne am Beckenrad zu faulenzen. Wer will hier schon ans Umziehen denken.

Mythos oder Wahrheit?

Ist eine nasse Bikinihose wirklich ungesund?

  • schließen

Zieh sofort die nasse Hose aus! Diese Worte von Mama haben bestimmt viele im Ohr. Aber, wer wechselt nach dem Schwimmen am Strand gerne die Klamotten? Doch nasse Badehosen sind wirklich ungesund.

Brennen beim Wasserlassen und ein häufiger Harndrang sind typische Symptome einer Infektionen der Harnblase. Das ist sehr unangenehm und sollte immer behandelt werden. Sonst können die Keime über die Harnleiter in die Niere aufsteigen und dort zu bleibenden Schäden führen.  

Mit dem Beginn der Badesaison nehmen allerdings diese üblen Harnweginfekte zu, berichtet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Der Grund: Nach dem Schwimmen lassen viele die nasse Badekleidung an. Trocknen die Sachen auf der Haut, entsteht durch die Verdunstung Kälte. Der Beckenbereich kühlt rapide ab und das erhöht das Risiko eines Harnweginfekts.

Denn durch die Kälte wird die Durchblutung reduziert und das verursacht genau in diesem Bereich eine Abwehrschwäche. Keime und Bakterien haben dann ein leichtes Spiel. Deswegen sollte Mann oder Frau sich auch nicht auf einen kalten Steinboden setzen.

Um einer Unterkühlung vorzubeugen, ist es deswegen ratsam sich nach dem Schwimmen schnell umzuziehen.

Was tun bei einer Blasenentzündung?

Unkomplizierte Harnwegsinfekte sind für Frauen normalerweise ungefährlich. Wer eine Blasenentzündung hat, sollte sehr viel trinken, auch wenn das Wasserlassen zunächst schmerzhaft ist.  

In einigen Fällen legen sich die Beschwerden rasch wieder. Halten sie aber länger an, ist jedoch ein Arztbesuch angesagt. Auch wenn der Urin durch Blut rot gefärbt ist. Genauso sollten Männer oder Kinder mit einer Blasenentzündung vom Arzt behandelt werden.
Treten dazu noch Fieber, ein starkes Krankheitsgefühl oder Schmerzen in der Nierengegend auf, sollten Patienten ebenfalls mit einem Arzt sprechen.

Frauen leiden häufiger unter einer Blasenentzündung

Frauen leiden häufiger als Männer unter einer Blasenentzündung. Sie haben eine kürzere Harnröhre dadurch können die Erreger leichter bis in die Blase aufsteigen können.

Um sich vor einer Blasenentzündung zu schützen, raten Mediziner Frauen, ausreichend zu trinken, ihren Beckenbereich beispielsweise mit Baumwollunterhosen statt Spitzen-Slips warm zu halten und die nasse Badekleidung im Schwimmbad zu wechseln. 

Etwas unromantisch, aber hilfreich ist es, nach dem Sex zur Toilette zu gehen. Das spült die Harnröhre frei.

Bikini und Co.: Die schlimmsten Sünden am Strand und Pool

Badehose, Bikini & Co.: Die schlimmsten Sünden an Strand und Pool

ml

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schadstoffe im Grillrauch gehen unter die Haut
Es wird Sommer und man riecht es: Grillgeruch ist unverwechselbar. Der Rauch hat aber auch seine Tücken.
Schadstoffe im Grillrauch gehen unter die Haut
Vorsicht: Das sagt die Stelle eines Pickels über Ihre Gesundheit aus
Kinn, Stirn oder Nase: Fiese Pickel können sehr lästig sein. Doch was kaum einer weiß: Ihre Stelle sagt sehr viel über unser allgemeines Wohlbefinden aus.
Vorsicht: Das sagt die Stelle eines Pickels über Ihre Gesundheit aus
Diese Hausmittel helfen Ihnen sofort bei einem eingewachsenen Zehennagel
Ein eingewachsener Zehennagel ist oftmals entzündet, kann höllisch wehtun und ist unschön anzusehen. Wie er entsteht – und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.
Diese Hausmittel helfen Ihnen sofort bei einem eingewachsenen Zehennagel
Mysteriös: 18-Jährige hat Erkältung - und stirbt am Ende zweimal
Eigentlich litt Whitney Martin nur an einer Erkältung – doch schnell wurde ihre Situation lebensbedrohlich. Nun liegt sie im Koma. Wird sie je wieder erwachen?
Mysteriös: 18-Jährige hat Erkältung - und stirbt am Ende zweimal

Kommentare