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Nicht alle pflanzlichen Inhaltsstoffe in Cremes sind gut verträglich. Arnika und Ringelblume etwa lösen oft Kontaktallergien aus.

Entzündungen der Haut vermeiden

Eine glatte, makellose Haut ist für viele keine Selbstverständlichkeit. Doch wer einige Fehler bei der Hautpflege vermeidet, kann Entzündungen vorbeugen. Diese Kosmetik-Tipps können dabei helfen.

Allergiegefahr durch Arnika und Ringelblume in Cremes

Einige in Kosmetika beliebte pflanzliche Inhaltsstoffe können Allergien auslösen. Ein Beispiel ist Arnika, eine der ältesten Heilpflanzen, erklärt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) in Bonn. Zwar soll sie Entzündungen lindern und hat eine wundlindernde Wirkung, weshalb sie gerne Salben, Zahnpasten und Shampoos beigefügt wird, aber Arnika zählt auch zu den stärksten pflanzlichen Kontaktallergenen. Verwendet man arnikahaltige Produkte über längere Zeit, können sich Ekzeme und Bläschen bilden. Ähnliche Wirkungen haben Kosmetika mit Ringelblume, Schafgarbe oder Teebaumöl. Dann muss ein Hautarzt kontaktiert werden.

Make-up-Schwämmchen mit mildem Shampoo reinigen

Make-up- und Puder-Schwämmchen sind bei vielen Frauen täglich in Gebrauch. Um Bakterien keine Chance zu geben, ist deshalb die regelmäßige Reinigung wichtig. Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel in Frankfurt rät, die Schwämmchen mit warmem Wasser und einem milden Shampoo sauberzumachen und anschließend gut trocknen zu lassen. Außerdem sollten die Schwämmchen regelmäßig gegen neue ausgetauscht werden.

Pickel loswerden: Ziehen statt drücken

Wenn wieder einmal ein Pickel wuchert, fragt man sich: ausdrücken oder nicht? "Als Hautarzt sage ich nein, als Mensch ja", sagt Hans-Georg Dauer vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Wer sich an die Selbst-OP wagt, sollte aber ein paar Regeln beachten: "Den Pickel sollte man nicht quetschen, sonst entleert er sich womöglich nicht nach außen, sondern nach innen." Die mögliche Folge ist eine tiefere Entzündung, die im schlimmsten Fall herausgeschnitten werden muss. Deshalb sollte man die betroffene Stelle desinfizieren, mit einer heißen Nadel in den Pickel stechen und dann auseinanderziehen. Wer etwas fettige Haut hat, kann ein Papiertuch zu Hilfe nehmen. Danach kann man die Stelle etwa mit antiseptischem Teebaumöl betupfen. Wer weder Pickel drücken noch ziehen mag, trocknet ihn am besten aus: etwa mit einer Zinksalbe oder mit Zahnpasta, rät Dauer.

dpa

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