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Die Auswahl an Spirituosen ist groß.

Alkohol schadet dem Gehirn

Köln - Alkohol ist gefährlich. Vor allem für Teenager. Schon geringe Mengen haben eine Wirkung auf das Nervensystem. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt jetzt davor.

Wissenschaftler und Suchtexperten haben anlässlich des Weltdrogentages am Dienstag (26. Juni) vor den Gefahren des Alkoholmissbrauchs gewarnt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nannte den hohen Alkoholkonsum “das größte Problem“ beim Suchtmittelgebrauch von Jugendlichen in Deutschland.

Laut BZgA-Sprecher Peter Lang haben 700.000 junge Menschen regelmäßig einen Rausch. Der Experte warnte: Exzessives Trinken könne erhebliche Folgen für die Gesundheit haben. So könne Rauschtrinken im Jugendalter zu Störungen wichtiger Hirnfunktionen führen, hoher Alkoholkonsum beeinträchtige kognitive Leistungen wie Gedächtnis und Aufmerksamkeit. Nach einer Studie der Behörde trinken knapp 40 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 bis 25 regelmäßig Alkohol. Die Zahlen sind den Angaben zufolge seit Jahren fast unverändert hoch.

Drastische gesundheitliche Folgen

Auch der Suchtexperte Jürgen Rehm von der Technischen Universität Dresden wies auf die teils drastischen gesundheitlichen Folgen von übermäßigem Trinken hin. Jeder achte Mann und mehr als jede 14. Frau sterbe in Deutschland vor dem 65. Lebensjahr an den Folgen von Alkoholmissbrauch, sagte der Wissenschaftler am Montag in Berlin.

Der Weltdrogentag (offiziell: “International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking“, deutsch: “Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr“) wurde 1987 von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen. Er wird stets am 26. Juni begangen.

dapd

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