Handtücher können zu echten Keimschleudern werden. (Symbolfoto)
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Handtücher können zu echten Keimschleudern werden. (Symbolfoto)

Spielplatz für Bakterien

Experte warnt: "Wer sein Gesicht mit diesem Handtuch trocknet, kann seinen Kopf gleich in die Toilette stecken"

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Ohne Handtuch geht im Badezimmer nichts. Doch so einfach der Umgang damit erscheinen mag: Wer folgende simplen Regeln nicht befolgt, riskiert Keime in Überzahl.

Nach der Dusche mummeln wir uns darin ein, nach dem Händewaschen greifen wir zuerst danach: Das Handtuch ist aus keinem Bad wegzudenken. Was die Pflege der Handtücher angeht, ranken sich so einige Theorien. Die einen meinen, dass Handtücher gar nicht so oft gewaschen werden müssen - schließlich trocknet man sich ja ab, nachdem man geduscht oder sich die Hände gewaschen hat. Einer von vier Fehlern, die Sie zukünftig nicht mehr machen sollten.

Keimschleuder Handtuch: So verhindern Sie Fäkalkeime

Denn werden Handtücher falsch behandelt, mutieren sie zu Tummelplätzen für Bakterien. Das kann sogar der Gesundheit schaden, vor allem wenn sich Fäkalkeime vermehren. Nutzt man ein kontaminiertes Handtuch fürs Gesicht, kann man sich ausmalen, welche Folgen das haben kann.

Über folgende Handtuch-Fehler freuen sich Bakterien:

  • Seltener Handtuch-Wechsel: Wer das Tuch nur alle paar Wochen wechselt, braucht sich nicht über schlechte Gerüche wundern. Hygiene-Experten empfehlen dem Portal Express zufolge sogar, Handtücher alle drei Tage zu wechseln - bei Krankheit sogar häufiger, um Bakterien keinen Spielraum zu lassen. 60 Grad Celsius sollten es mindestens sein, um alle Bakterien abzutöten, wie die Verbraucherzentrale rät.

Lesen Sie auch: Frau kämpft nach Blasenentzündung um ihr Leben - dieser verstörende Grund steckt dahinter.

  • Ein Handtuch für alles: "Wer sein Gesicht mit diesem Handtuch trocknet, kann seinen Kopf gleich in die Toilette stecken", zitiert Express den Mikrobiologen Charles Gerba. Gemeint ist das Handtuch, das wir für die Hände verwenden. Selbst nach gründlichem Händewaschen würden in diesem die meisten Bakterien landen.

Im Video: Wie oft Sie Ihr Handtuch wirklich waschen sollten

  • Handtücher falsch trocknen: Feucht gelagert, können sich Pilzsporen im Handtuch vermehren. Auch Keime fühlen sich in einem feuchtwarmen Klima wohl. Empfehlenswert ist, Handtücher nach dem Duschen über den Heizkörper zu hängen. Gammelte eines dagegen schon längere Zeit in der Sporttasche, sollten Sie es direkt in die Waschmaschine geben.
  • Handtücher teilen: Je mehr Menschen ein Handtuch verwenden, desto mehr Bakterien tummeln sich darin. Und nicht nur Handtücher im Badezimmer sind betroffen: Auch Geschirrtücher sind potentielle Brutstätten für Keime. So wiesen US-amerikanische Wissenschaftler Escherichia coli-Bakterien in einem Viertel der untersuchten Küchen-Handtücher nach. Die Darmbakterien verursachen unter anderem Magen-Darm-Infektionen.

Weiterlesen: Erschreckend: So selten wechseln die Deutschen ihre Unterwäsche.

Mehr zum Thema: Aus diesem Grund sollten Sie niemals Klopapier auf die WC-Brille legen.

jg

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

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