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Verletzungen im Knie können langwierig sein.

Expertenabend

Merkur-Sprechstunde zu Knie und Sprunggelenk

Ein unaufmerksamer Moment, ein falscher Schritt: Wenn es auf den Wegen glatt ist, ist ein Sturz rasch passiert. Die Verletzungen, etwa in Knie und Sprunggelenk, sind oft langwierig. Bei der Merkur-Sprechstunde erfahren Sie, wie man wieder auf die Beine kommt.

Ein falscher Schritt auf dem glatten Gehsteig – und schon ist es passiert. Gerade im Winter kommt es zu vielen Verletzungen, auf der Straße, aber auch auf der Skipiste. Dazu muss man nicht mal die Skihänge hinuntersausen. Wie schnell auch in der Ebene ein Unfall passiert, sah man kürzlich bei Angela Merkel: Die Kanzlerin brach sich beim Ski-Langlaufen das Becken.

Merkur-Sprechstunde

Nach einer solchen Verletzung haben Betroffene oft viele Fragen: Wann ist eine Operation nötig? Gibt es alternative Methoden? Wie lange muss ich mich schonen? Wann ist es sinnvoll, wieder mit Bewegung zu beginnen? Am 19. Februar erhalten die Besucher ab 18 Uhr im Münchner Pressehaus Antworten auf diese und andere Fragen. Durch die „Merkur-Sprechstunde“ zum Thema „Verletzungen in Knie und Sprunggelenk“ führt Prof. Christian Stief, unseren Lesern bekannt durch seine montägliche Gesundheitsseite „Stiefs Sprechstunde“.

Prof. Andreas B. Imhoff ist Leiter der Sportorthopädie am Klinikum rechts der Isar in München.

Als Experte für Verletzungen des Kniegelenks ist Prof. Andreas B. Imhoff zu Gast. Vor allem die Kreuzbänder sowie der Meniskus sind bei einem Sturz oft betroffen. Imhoff leitet am Münchner Klinikum rechts der Isar die Abteilung Sportorthopädie und behandelt nicht nur Skifahrer nach Verletzungen. Komplex und langwierig können auch Probleme mit dem Sprunggelenk sein. Alle Fragen dazu beantwortet Dr. Bernd Wegener von der Orthopädischen Klinik des Klinikums der Universität München.

Prof. Thomas Wessinghage ist Ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken am Tegernsee.

Nach der Verletzung ist der Weg zurück auf die Piste oft lang. Wichtig ist dann die richtige Physiotherapie. Sie ist auch eine Investition in die Zukunft. Heilen Verletzungen schlecht aus, kommt es später öfter zu schmerzhafter Arthrose, dem krankhaften Gelenkverschleiß. Wie man schnell wieder in Bewegung kommt, erklärt Prof. Thomas Wessinghage, selbst ehemaliger Langstreckenläufer und Europameister. Heute bringt der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin nicht nur Profi-Sportler wieder auf die Beine: Wessinghage ist Ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken am Tegernsee.

Stefan Geiselbrechtinger ist Geschäftsführer des Orthesen-Herstellers OPED GmbH in Valley.

Ob nach einer OP oder einfach nur zur Schonung: Bei einer Verletzung ersetzen heute immer öfter Orthesen den starren Gips. Diese Schienen unterstützen gleichzeitig die Heilung, indem sie rasch erste wohldosierte Bewegungen erlauben. Wann diese moderne Medizintechnik hilft, erfahren Sie von Stefan Geiselbrechtinger. Er ist Geschäftsführer der OPED GmbH in Valley, die solche Hightech-Schienen herstellt. Über das Angebot können Sie sich bei der Merkur-Sprechstunde an Ständen informieren.

Anmeldung

Die Merkur-Sprechstunde findet am Mittwoch, 19. Februar, um 18 Uhr im Veranstaltungssaal des Münchner Pressehauses, Paul-Heyse-Str. 2-4 (Nähe Hauptbahnhof) statt. Bitte melden Sie sich per Postkarte oder E-Mail an (Personenzahl angeben). Sie erhalten eine Bestätigung. Postkarte an: Münchner Merkur, Redaktion Medizin, Paul-Heyse-Str. 2-4, 80336 München, Stichwort: Sprechstunde oder E-Mail an: wissenschaft@merkur.de

Von Sonja Gibis

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