+
Keine Schokolade, dafür viel Obst und Gemüse: Eine Fastenkur bedeutet, bewusst auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. 

Sieben Wochen Verzicht

Fasten: Jetzt mit den Vorbereitungen beginnen

In zwei Tagen startet die Fasten-Zeit. Wer mitmachen will, sollte jetzt mit den Vorbereitungen beginnen. Ein Tipp: die Ernährung sofort umstellen. Das erleichtert den Verzicht.

Ab Aschermittwoch (1. März) verzichten viele Menschen bis Ostern auf feste Nahrung. Wer fasten möchte, sollte langsam einsteigen. Das rät Rainer Matejka von der auf Naturheilverfahren spezialisierten Malteser Klinik von Weckbecker.

Am besten trinkt man schon in den zwei bis drei Tagen vorher keinen Kaffee und schwarzen Tee mehr und stellt die Ernährung auf leicht verdauliche Speisen wie Kartoffeln, Hirse oder Vollkornreis um. Fleisch und Wurst sollten nicht mehr gegessen werden. Wer sich an diesen Tipp hält, hat in den ersten Tagen des Fastens weniger Probleme, ganz ohne feste Nahrung auszukommen.

Wer soll fasten?

Menschen, die krank sind oder regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten vorher mit dem Arzt besprechen, ob sie fasten dürfen und was dabei zu beachten ist. In dem Fall verzichtet man lieber unter ärztlicher Aufsicht auf Essen.

Kann man aus gesundheitlichen Gründen nicht richtig fasten oder lässt sich der komplette Nahrungsverzicht nicht mit dem eigenen Alltag vereinbaren, kann man sich auch vornehmen, einfach etwas gesünder zu leben. Matejka schlägt vor, auf Zucker, Fett, Kaffee oder Zigaretten zu verzichten. Das sei auch ein guter Anlass, sich mehr Pausen zu gönnen, öfter mal spazieren zu gehen oder eine neue Entspannungstechnik zu lernen. Idealerweise ist das Fasten dann ein Einstieg in eine insgesamt gesündere Lebensweise, erklärt Matejka.

In einem ausführlichen Fasten-Guide beantwortet Merkur.de weitere wichtige Fragen zum Thema - zum Beispiel folgende: Welche Methoden gibt es und welche ist die richtige für mich? Was passiert beim Fasten im Körper? Welche Fehler sollte ich beim Fasten besser vermeiden?

Was ist Fasten?

Die christliche Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis Karsamstag. Da die Sonntage nicht mitgerechnet werden, ergeben sich 40 Fastentage, in diesem Jahr vom 1. März bis 15. April. Mehr Infos zum Thema Fasten finden Sie hier.

Mehrheit findet Fasten sinnvoll

Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK ist zumindest mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) vom Fasten überzeugt. 15 Prozent halten einen Verzicht auf bestimmte Genussmittel und Gewohnheiten aus gesundheitlicher Sicht sogar für "sehr sinnvoll", 40 Prozent immerhin noch für "sinnvoll". Fastenmuffel sind 42 Prozent der Befragten.

dpa/tmn

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Grippewelle 2017/2018: So ist die aktuelle Lage in Deutschland
Die Grippewelle hat die Deutschen nun in der kalten Jahreszeit im Griff. Doch wo wütet sie bundesweit in der Influenzasaison 2017/2018 besonders schwer?
Grippewelle 2017/2018: So ist die aktuelle Lage in Deutschland
Krass: Phosphat bleibt im Döner - obwohl es herzkrank machen soll
Kürzlich bestimmte Brüssel, dass Acrylamid in Pommes und Chips reduziert werden soll. Der Grund dafür: mögliche Krebsgefahr. Doch Phosphate im Döner dürfen bleiben.
Krass: Phosphat bleibt im Döner - obwohl es herzkrank machen soll
Streit um Homöopathie bei Krankenkassen
Obwohl homöopathische Therapien laut großen Studien keine Wirkung besitzen, zahlen viele Krankenkassen sie. Damit müsse Schluss sein, fordern Kritiker.
Streit um Homöopathie bei Krankenkassen
Vorsätze für 2018: Weniger Stress und Handy
Die Wünsche für das neue Jahr ähneln denen vergangener Jahre: Weniger Stress erhoffen sich viele. Vor allem Jüngere denken dabei an ihr Handy und wünschen sich mehr …
Vorsätze für 2018: Weniger Stress und Handy

Kommentare