1. Startseite
  2. Leben
  3. Gesundheit

Nach Corona „in seinem eigenen Körper gefangen“: Fatigue-Syndrom durch Long Covid

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Natalie Hull-Deichsel

Kommentare

Frau liegt erschöpft im Bett, fasst sich mit der Hand an die Stirn. (Symbolbild)
Das chronische Fatigue-Syndrom äußert sich durch grippeähnliche Symptome wie Halsschmerzen und Fieber sowie extremer Abgeschlagenheit. (Symbolbild) © Antonio Guillen Fernández/Imago

Chronische Fatigue – Viele Betroffene können sich nicht mehr selbst versorgen, sind arbeitsunfähig. Studien zeigen: Auch Corona kann es auslösen.

Hamburg – Schätzungen zufolge leiden weltweit 17 bis 24 Millionen Menschen unter sogenannter Mualgischer Enzephalomyelitis, dem chronischen Fatigue-Syndrom (ME/CFS) – Tendenz stark steigend, auch als Folge der Corona-Pandemie. Obwohl die Weltgesundheitsorganisation ME/CFS bereits seit 1969 als neurologische Erkrankung deklariert, gibt die Erkrankung noch immer Rätsel auf. Aufgrund der Covid-Pandemie und vergleichbarer Symptome bei Long Covid, erfährt die Mualgische Enzephalomyelitis neue Aufmerksamkeit – zum Glück muss man fast sagen.
Wie sich das chronische Fatigue-Syndrom bei Long Covid äußert, erfahren Sie bei 24vita.de.*

Denn viele Betroffene wissen zunächst nicht, dass sie ME/CFS haben. Diese häufig unerklärliche Antriebslosigkeit und Erschöpfung, schon nach kleinsten Aktivitäten oder selbst durch Sitzen, zwingt sie tagelang zum Ausruhen. Grippeähnliche Symptome wie Halsschmerzen, Fieber und geschwollene Lymphknoten locken manche Mediziner in der Diagnostik zunächst auf die falsche Fährte. Einige Ärzte kennen das Erkrankungsbild bisher zu wenig, eine eindeutige Diagnose scheint vielen zunächst nicht so ohne weiteres möglich, sehr zum Leid der Betroffenen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare