1. Startseite
  2. Leben
  3. Gesundheit

Fersensporn: Diese fünf Hausmittel lindern rasch den stechenden Schmerz

Erstellt:

Von: Jasmin Pospiech

Kommentare

Wer unter Fersensporn leidet, kann oftmals vor Schmerzen kaum auftreten.
Wer unter Fersensporn leidet, kann oftmals vor Schmerzen kaum auftreten. © dpa/Kai Wargalla

Ein stechender Schmerz, der so plötzlich kommt wie er verschwindet: So beschreiben Betroffene den Fersensporn. Was die Schmerzen lindert, erfahren Sie hier.

Jeder Schritt schmerzt - besonders beim Auftreten. Aber oftmals verspüren Betroffene auch Pein, wenn sie nach der nächtlichen Ruhe aufstehen wollen. Stechend, wie ein Nagel, auf den man tritt - so beschreiben sie die Beschwerden, die sie quälen.

Fersensporn: Knöcherner Auswuchs am Fersenbein sorgt für Schmerzen beim Aufstehen und Auftreten

Ursache kann hierfür ein Fersensporn sein, der besonders bei einseitiger Belastung oder Fehlstellung der Füße, aber auch bei Übergewicht für die unangenehmen Symptome sorgt. Hierbei handelt es sich Ärzten zufolge um einen knöchernen Auswuchs am Fersenknochen bzw. dem Fersenbein, der sich aufgrund der Überbelastung bildet. Er wird unterschieden in:

Bei beiden kann es in der Folge zu Mikro-Verletzungen am Sehnenansatz kommen, was eine Entzündungsreaktion begünstigt. Beim unteren Fersensporn ist dann ein Sehnenbündel betroffen, das von der Ferse zu den Zehen zieht. Beim Oberen kommt es hingegen zu einer Überreizung des Achillessehnenansatzes.

Auch interessant: "Restless Legs"-Syndrom: Darum kann das Zucken vorm Einschlafen gefährich sein.

Schuheinlagen und Dehnübungen gegen den Fersenschmerz - Ibuprofen nur im Akutfall nehmen

Diese Reizungen sollen auch für die schmerzhaften Symptome verantwortlich sein, die von Betroffenen genannt werden. Das Perfide daran: Die Schmerzen sollen oftmals sehr plötzlich auftreten und können teilweise über Monate andauern. Allerdings sollen sie genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind, schildern Patienten.

Daher sollten Betroffene ihr Hauptaugenmerk auch auf die Schmerzlinderung legen. Das heißt: die Belastung der Füße mithilfe von Schuheinlagen so weit es geht verringern und massive Beschwerden mit entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen behandeln. Dehn- bzw. Stabilisierungsübungen können hingegen eine Fehl- oder Überbelastung reduzieren.

Auch die Stoßwellentherapie soll in der Vergangenheit gute Ergebnisse erzielt haben. Eine Operation ist dagegen meist nicht notwendig.

Lesen Sie hier: Mit diesen Hausmitteln  machen Sie gelben Fußnägeln den Garaus.

Apfelessig, Murmeltierfett & Co.: Mit diesen Hausmitteln lindern Sie die Fersenschmerzen

Wer hingegen auf natürliche Weise die Beschwerden lindern möchte, kann auch auf Hausmittel zurückgreifen. Hier bieten sich an:

Erfahren Sie hier: Diese Hausmittel helfen gegen einen eingewachsenen Zehennagel.

Neben entzündungshemmenden Medikamenten können Sie auch Salben in der Apotheke gegen lästigen Fersensporn erwerben. Doch Vorsicht: Schmerzmittel sollten Sie nicht dauerhaft, sondern nur dann einnehmen, wenn die Beschwerden akut sind. Die oben genannten Hausmittel können Sie dagegen täglich anwenden.

Lesen Sie auch: Fußpilz zwischen den Zehen? Diese zehn Hausmittel lindern das Jucken.

jp

Auch interessant

Kommentare