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Die Fettnäpfchen bei der ­Ernährung

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Kalorienbombe: Eine Portion Obazda mit einer Breze hat rund 600 Kalorien. © dpa

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr – abnehmen steht ganz oben auf der Hitliste. Allerdings werden die Diätpläne oft von der Realität aufgefressen. Wie Sie beim Essen und Trinken nicht ins Fettnäpfchen tappen - unsere Tipps:

Hungern im Alltag? Susanne Demmeler (35) weiß, wie schwer sich die meisten Menschen damit tun. Deshalb rät die ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin aus München: „Probieren Sie es doch mal mit einem anderen Erfolgsrezept: Essen Sie bewusster und verkneifen sich dadurch die überflüssigen Kalorien!“ In der tz erklärt Demmeler, wie Sie beim Essen und Trinken nicht ins Fettnäpfchen tappen.

Auf die Energie-Dichte der Lebensmittel achten: Bkaei der Berechnung gibt es eine Faustformel: Schauen Sie auf der Packung nach, wie viele Kalorien (kcal) 100 Gramm haben. Teilen Sie diese Angabe durch 100. Ein Beispiel: Wenn 100 Gramm 150 Kalorien haben, beträgt der durchschnittliche Energiewert des Produkts 1,5. „Wir sollten uns zum größten Teil mit Lebensmitteln ernähren, die einen ungefähren Energiewert von 1,5 aufweisen“, rät Susanne Demmeler: „Gehaltvollere Produkte sollten Sie nur in Maßen auf den Speisenplan setzen.“

Die Nachschlag-Bremse reinhauen: Essen ja, aber nicht maßlos. „Bei Hauptmahlzeiten sind 500 bis 700 Kalorien absolut ausreichend.“

Den Tageskalorien-Verbrauch überschlagen: „Ein Mann, der sich nicht übermäßig körperlich betätigt, kommt gut mit etwa 2200 Kalorien am Tag aus. Frauen benötigen 1900 Kalorien.“

Fette unterscheiden: „Fett ist nicht gleich Fett“, sagt Demmeler. „Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis der Fettsäuren Omega 6 und Omega 3. Es sollte ungefähr 4:1 betragen.“ In der Praxis nehmen die Verbraucher häufig zu viel Omega 6 zu sich. Demmelers Tipp, dann liegt das Verhältnis bei 7:1 oder sogar noch höher: „Nehmen Sie mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich, die stecken in Kaltwasserfischen wie Sardinen, Thunfisch oder Makrelen, Lachs oder magerem Fleisch.“

Transfettsäuren meiden: Dabei handelt es sich um pflanzliche Fette, die industriell gehärtet werden. „Wenn auf der Zutatenliste die Begriffe gehärtete Fette auftauchen, sollte man die Finger von diesem Produkt lassen. Gehärtete Fette gelten unter anderem als krebserregend.“ Sie stecken häufig in süßen Stückchen von Billigbäckern.

Fernseher beim Essen ausschalten: „Wer auf überflüssige Kalorien verzichten will, muss in erster Linie bewusst essen. Das heißt: Die Mahlzeit nicht beim Fernsehen oder vorm Computer in sich hinein­schaufeln.“

Auf leere Kalorien verzichten: „Sie liefern vergleichsweise wenig Energie.“ Der Klassiker: Weißmehl-Produkte und Süßwaren – viele Kalorien, die schnell und wertlos verpuffen.

Andreas Beez

Mehr: www.jederisstanders.de

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