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Infektionsgefahr: Nasse Badesachen möglichst rasch ausziehen

Feuchter Bikini erhöht Infektionsgefahr

Berlin - In Schwimmbäder und Whirlpools wimmelt es von Keimen. Im feuchten Badeanzug können sie sich gut vermehren. Frauen sollten lieber die nassen Sachen wechseln.

Frauen sollten während eines Schwimmbadbesuchs ihre feuchte Badebekleidung so kurz wie möglich anbehalten und zwischendurch trockene Sachen anziehen. „Schädliche Keime können sich im warmen, feuchten Milieu eines Badeanzugs gut vermehren und im ungünstigen Fall die Scheide infizieren“, erklärt Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF). Wer zu chronischen Scheideninfektionen neige, sollte Schwimmbäder und auch Whirlpools womöglich ganz meiden.

„Nach dem Schwimmen können Frauen versuchen, durch Husten und den dadurch entstehenden Druck auf den Beckenboden verbliebenes Wasser aus der Scheide zu entfernen“, rät der Experte. Während der Regelblutung sollten Tampons nach dem Schwimmbadbesuch grundsätzlich sofort gewechselt werden.

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Diabetikerinnen, Schwangere und Frauen, die eine Überempfindlichkeit gegenüber Waschlotionen, Waschmitteln oder Weichspülern haben, sind besonders infektionsgefährdet. Auch ältere Frauen, die in oder nach den Wechseljahren unter Scheidentrockenheit leiden, sind anfällig. Infektionen im Bereich der Scheide sollten immer ernst genommen werden, auch weil die Erreger aufsteigen und dann Organe im unteren Bauchraum infizieren können. Dort sind beispielsweise Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, Eileiterentzündungen oder auch eine Entzündung der Blase möglich.

dapd

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