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Zu Fieberkrämpfen kann es schon bei Körpertemperaturen zwischen 38 und 38,5 Grad kommen. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Erste Hilfe bei Kindern

Fieberkrämpfe kommen auch ohne hohes Fieber vor

Kinder bekommen hin und wieder Fieberkrämpfe. Da sie auch bei niedrigen Körpertemperaturen möglich sind, können sich Eltern nicht darauf vorbereiten. Ein Experte erklärt, was in solchen Situationen zu tun ist.

Germering (dpa/tmn) - Einen Fieberkrampf verbinden viele Eltern mit sehr hohem Fieber. Tatsächlich kommt er aber häufig bei Temperaturen zwischen 38 und 38,5 Grad Körpertemperatur vor, erklärt Janko von Ribbeck, der ein Buch über Erste Hilfe bei Kindern geschrieben hat.

Deshalb trifft es Eltern oft völlig unvorbereitet: beim Autofahren, Spielen oder im Supermarkt. Das Kind ist nicht mehr ansprechbar, es zuckt und krampft, verdreht die Augen nach oben. "Das sieht sehr beängstigend aus", sagt von Ribbeck.

Solche Krämpfe dauern aber in der Regel nur zwei bis drei Minuten. Eltern sollten zumindest versuchen, ruhig zu bleiben und sich vor Augen zu führen, dass Fieberkrämpfe im medizinischen Sinne harmlos sind. Am besten schauen die Eltern, dass sich das Kind im Krampf nicht verletzt und warten, bis es vorbei ist. Wer unsicher ist, kann unter der Nummer 112 einen Notarzt rufen.

Literatur: 

Janko von Ribbeck: Schnelle Hilfe für Kinder. Notfallmedizin für Eltern, Kösel, 296 Seiten, 17,99 Euro, ISBN-13: 9783466309719

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