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Studien haben jetzt Erschreckendes über Handtücher herausgefunden.

Fiese Keime

Vorsicht: Darum sollten Sie Ihr Handtuch öfters wechseln

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Erst die Bettwäsche, dann der Pyjama – und jetzt auch das gute, alte Handtuch: Wer diese nicht häufig genug wechselt, gefährdet erheblich seine Gesundheit.

Viele duschen sich jeden Tag, um sich nach einem stressigen Alltag oder Sport wieder sauber zu fühlen. Eine tägliche Hygieneroutine ist schließlich wichtig – und hilft unter anderem dabei, etwaige gefährliche Erreger im Zaum zu halten. Doch was einige dabei vergessen: Diese tummeln sich nicht nur auf Haut und Kleidung, sondern auch auf anderen alltäglichen Gegenständen, mit denen man immer wieder in Berührung kommt.

Studie enthüllt: Alltagsgegenstände mit gefährlichen Keimen belastet

Daher raten Experten auch dazu, die Bettwäsche und den Schlafanzug regelmäßig zu wechseln – am besten einmal die Woche. Noch besser sei es sogar, hüllenlos zu schlafen, da es das körpereigene Immunsystem stärken soll. Der Grund dafür: Durch das textilfreie Schlafen kühlt der Körper schneller herunter und man schläft in kürzester Zeit ein. Doch auch das Handtuch, das Sie täglich nach dem Händewaschen oder der Gesichtsreinigung verwenden, gehört dazu.

Wer denkt, dass es ebenfalls reicht, dieses einmal die Woche auszuwechseln, der irrt gewaltig. Denn auch, wenn ein Handtuch auf den ersten Blick noch sauber scheint, können sich darauf gefährliche Keime befinden, wie eine neue Studie an der Universität von Arizona jetzt zeigt. Besonders das Handtuch für die Toilette oder im Bad kommt ständig mit Fäkalbakterien in Kontakt. Besonders dann, wenn mehrere Personen gleichzeitig eines benutzen. Schließlich wischen Sie Ihre Hände nach jedem Toilettengang damit ab. Diese sogenannten Kolibakterien vermehren sich allerdings rasant, da das Handtuch oftmals durch die häufige Anwendung länger feucht bleibt.

Erfahren Sie hier auch, was wirklich hygienischer ist - Hände kalt oder warm waschen?

Handtücher regelmäßig wechseln - und weitere Tipps

So kommt der Mikrobiologe Charles Gerba zum Schluss, dass erschreckende 90 Prozent der getesteten Handtücher mit den fiesen Darmbakterien verschmutzt sind. Das Gefährliche daran: Wenn Sie dann das Handtuch auch noch zur Gesichtsreinigung nutzen, kann dies zu schweren Infektionskrankheiten führen. Der Wissenschaftler findet sogar noch drastischere Worte: Wer sein Gesicht mit diesem Handtuch trocknet, kann seinen Kopf gleich in die Toilette stecken.

Tipp: Waschen Sie Ihr Handtuch am besten alle drei Tage bei 60 Grad. Wer sich dann noch nicht sicher ist, ob die Erreger wirklich alle abgetötet wurden, kann außerdem einen Desinfektionsspüler hinzugeben, empfiehlt Focus Online. Danach sollten Sie es gut über der Heizung durchtrocknen lassen, bevor Sie es wiederverwenden.

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jp

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