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Jung und Alt plantscht in der Ostsee - wann das zur tödlichen Gefahr wird.

Zu warmes Wasser

Fleischfressende Ostseebakterien: So schützen Sie sich richtig

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Immer wieder kommt es zu Todesfällen durch vermeintlich harmloses Plantschen in der Ostsee. Verantwortlich sind Kleinstlebewesen. So erkennen Sie eine Infektion.

Als todbringende Bakterien schaffen sie es immer wieder in die Schlagzeilen: Vibrionen. Die Keime leben seit Urzeiten in Meer- und Brackwasser - vor allem in Gewässern, die nicht zu salzig sind. Aktiv werden Vibrionen aber erst ab einer Wassertemperatur wärmer als 20 Grad - dann können sie schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.

Tödliche Blutvergiftung: Symptome der Vibrionen-Infektion

Vor allem die Ostsee ist wegen ihres eher niedrigen Salzgehalts der perfekte Lebensraum für die stabförmigen Bakterien. Erreicht das an Deutschland angrenzende Binnenmeer hohe Temperaturen, breiten sich Vibrionen unkontrolliert aus und die Infektionsgefahr für den Menschen wächst. Besonders gefährdet sind der Deutschen Apotheker-Zeitung zufolge chronisch Kranke, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und offenen Wunden.

Aber auch gesunde Erwachsene können sich infizieren. Wird etwa Wasser beim Schwimmen geschluckt oder kommen nicht richtig gegarte Meeresfrüchte auf den Tisch, können Vibrionen in den Körper eindringen und Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Ist die Haut die Eintrittspforte - etwa über Wunden - können schwere Wundinfektionen und sogar eine Blutvergiftung die Folge sein. Dabei muss die Wunde nicht groß sein: Bereits kleinste Hautverletzungen können Vibrionen als Eintrittspforte nutzen. Bemerkbar machen sich die Symptome einer Infektion meist nach zwölf bis 72 Stunden.

Entzündet sich nach einem Bad im Meer eine Wunde, treten Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen und Durchfall, Fieber oder Schüttelfrost auf, sollte man sofort den Arzt aufsuchen. Nur mit einer passenden Behandlung können schwere und sogar tödliche Verläufe verhindert werden.

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Vibrionen-Infektion vorbeugen: So schützen Sie sich

Um sich zu schützen, wird gefährdeten Personen wie älteren Menschen oder chronisch Kranken, zu welchen auch Diabetiker und Alkoholabhängige zählen, empfohlen, den Kontakt mit warmem Meerwasser zu meiden. Auch Krebspatienten oder Menschen mit Herzerkrankungen zählen dem Robert Koch-Institut zufolge zur Risikogruppe, wie das Portal Express schreibt. Wer offene oder schlecht heilende Wunden hat, sollte der Deutschen Apotheker Zeitung zufolge Kontakt mit warmem Meerwasser ebenfalls vermeiden.

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jg

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

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