Flüstern und Räuspern  schadet der Stimme

Neumünster - Dass man vom Schreien heiser wird, ist bekannt. Doch auch das Gegenteil, das Flüstern, ist nicht gut für Stimmbänder. Und es gibt noch weitere Tipps für die "Stimmhygiene".

Auch die Stimme kann gepflegt werden. “Schreien, Rufen und Singen schaden der Stimme, genau wie längeres Sprechen in kalter oder lauter Umgebung sowie bei körperlicher Anstrengung“, sagt die Vizepräsidentin des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte, Ellen Lundershausen. Doch auch Flüstern und Räuspern belasteten die Stimmbänder.

Für eine gute Stimmhygiene seien außerdem Rauchen und Alkohol tabu. “Aber viel zu trinken, am besten 1,5 bis zwei Liter Wasser am Tag, ist für den ganzen Körper und auch für die Stimme sehr wichtig. Kaffee, schwarzer und grüner Tee sollten dabei nur in Maßen genossen werden, da diese Getränke die Schleimhäute austrocknen“, sagt die Expertin. Sei die Stimme aufgrund eines Infekts angegriffen, seien vorübergehende Stimmruhe und besonders viel Flüssigkeitsaufnahme ratsam, zum Beispiel Ingwertee.

apn

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