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Geimpft und trotzdem mit Corona infiziert? Mit welchen Symptomen Sie rechnen müssen

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Von: Juliane Gutmann

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Eine Impfung verhindert in der Regel schwere Krankheitsverläufe. Auf dem Foto zu sehen ist ein älterer Herr, der sich in Jerusalem von einem Mitarbeiter des israelischen Roten Kreuzes gegen Corona impfen lässt.
Eine Impfung verhindert in der Regel schwere Krankheitsverläufe. Auf dem Foto zu sehen ist ein älterer Herr, der sich in Jerusalem von einem Mitarbeiter des israelischen Roten Kreuzes gegen Corona impfen lässt. © Nir Alon/Imago

Trotz Impfung ist eine Coronavirus-Infektion möglich. Eine Studie zeigt nun, mit welchen Symptomen bereits Geimpfte rechnen müssen.

Um die Pandemie nachhaltig einzudämmen, laufen Impfkampagnen weltweit auf Hochtouren. Viele Mediziner sehen in der Impfung die einzige Möglichkeit, bald wieder zur Normalität vor Corona zurückzukehren. So appelliert beispielsweise Virenexperte Professor Dr. Dr. Franz-Xaver Reichl von der Ludwig-Maximilians-Universität München an alle Bürger, sich immunisieren zu lassen. „Nur durch Impfen können wir der Pandemie begegnen“, so Reichl im Interview mit der Ippen-Zentralredaktion.

Studien hatten bisher gezeigt, dass die Corona-Impfung das Ansteckungsrisiko reduziert. Außerdem geht das Robert Koch-Institut (RKI) als Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten davon aus, dass eine Virusübertragung durch geimpfte Personen unwahrscheinlich ist. Was ebenfalls für die Impfung spricht: Man kann sich zwar trotzdem noch mit dem Coronavirus infizieren, die Krankheit nimmt aber in der Regel einen leichten Verlauf.

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Schwere Corona-Verläufe trotz Impfung möglich – aber selten

Professor Reinhold Förster als Immunologe und Direktor des Instituts für Immunologie an der Medizinischen Hochschule Hannover erklärt im Welt-Interview, mit welchen Beschwerden Geimpfte rechnen müssen: „Definitiv mit einer viel milderen Symptomatik. Es verschiebt sich alles in die Richtung eines grippalen Infekts mit Kopfschmerzen, laufender Nase und manchmal auch Husten“, so Förster. Eine israelische Studie habe gezeigt, dass bei einem Drittel der bereits durchgeimpften Corona-Patienten überhaupt keine Symptome auftraten und bei den restlichen Studienteilnehmern die Symptomatik sehr mild ausfiel. „Aber es kann auch in seltenen Fällen zu schweren Verläufen kommen, insbesondere dann, wenn die Impfung keinerlei Schutz hervorgerufen hat“, erklärt Immunologe Förster weiter.

In diesen Fällen hatte die Impfung nicht die gewünschte Wirkung, nämlich, den Körper zur Produktion von ausreichend Antikörpern gegen das Coronavirus anzuregen. Dies kommt Förster zufolge allerdings selten vor, gefährdet seien vor allem Menschen, die aufgrund von Alter, genetischen Faktoren oder Vorerkrankungen sehr schlecht auf die Impfung ansprechen. „Man muss auch ganz klar sagen, dass die Impfungen selbst in dieser Gruppe ihre Hauptaufgabe erfüllt haben: das Verhüten von Tod und schwerer Krankheit“, so Förster. (jg)

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