+
Cannabis als Einstiegsdroge: So gefährlich kann regelmäßiges Kiffen werden.

Cannabis

Gelegentlich Gras rauchen zur Entspannung? Wann das gefährlich wird

  • schließen

Cannabis gilt als Droge und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz. Es gibt Ausnahmen, doch in der Regel ist der Konsum strafbar. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Eigentlich ist der Besitz von Cannabis illegal. Eigentlich. Denn es gibt eine Toleranz-Regelung für geringe Mengen, die je nach Bundesland variieren. So soll in Berlin selbst dann kein Strafverfahren eingeleitet werden, wenn man 15 Gramm Cannabis mit sich führt. In Bayern und Baden-Württemberg drücken Beamte bei sechs Gramm ein Auge zu. Doch das soll kein Freifahrtschein für Cannabis-Konsum sein.

Gedächtnislücken bis Psychosen: Folgen von Cannabis-Konsum können fatal sein

Als Arzneimittel für Schwerkranke oder als Speiseöl haben Hanfextrakte ihre Berechtigung - hier werden die Produkte aber genauestens auf ihre Zusammensetzung und Verträglichkeit geprüft. Nicht so bei illegal erworbenem Gras: Hier besteht die Gefahr, dass es mit einer schädlichen chemischen Substanz versetzt ist und auch der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), das für die berauschende Wirkung von Cannabis verantwortlich ist, kann nicht abgeschätzt werden.

Auch der Eigenanbau der Hanfpflanze birgt Gefahren. So steigt bei regelmäßigem Konsum das Risiko, eine Sucht zu entwickeln. Wie die Techniker Krankenkasse berichtete, würden etwa vier bis sieben Prozent aller Cannabis-Konsumenten in Deutschland eine Abhängigkeit entwickeln. 

Für die Gesundheit kann regelmäßiger Cannabis-Konsum gravierende Folgen haben, dazu zählen der Techniker Krankenkasse zufolge:

  • Psychische Probleme wie Angst- oder Panikgefühle oder Verfolgungswahn
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen
  • Lückenhaftes Kurzzeitgedächtnis und generell Probleme, sich etwa zu merken
  • Bei Menschen, die eine Veranlagung für Psychosen haben, kann Cannabis-Konsum die Entwicklung der psychischen Krankheit begünstigen
  • sozialer Rückzug und Gleichgültigkeit
  • erhöhtes Risiko für Lungenkrebs

Lesen Sie auch: Hanfgetränke bis Grillwurst mit Hanföl: Ist Cannabis in Nahrungsmitteln gefährlich?

Kreativer durch Cannabis?

Trotzdem gibt es viele, die gelegentlich Gras rauchen. Häufige Begründung dafür ist, dass man so gut entspannen kann. Auch Ideen würden besser sprudeln, wenn man Cannabis konsumiert hat. Und tatsächlich gibt es Studien, die einen Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und Kreativität belegen wollen, wie das Portal Hytiva.de meldete.

Ihre Meinung ist gefragt

Weiterlesen: Drogen gegen den Schmerz: Wer bekommt Cannabis auf Rezept?

jg

Mediengalerie

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dschungelcamp 2020: Nur Reis und Bohnen - So gefährlich ist die Dschungeldiät
Dschungelcamp 2020: Jeder Dschungelcamp-Bewohner isst am Tag nur eine Tasse Reis, eine Tasse Bohnen. So gefährlich ist die Dschungeldiät.
Dschungelcamp 2020: Nur Reis und Bohnen - So gefährlich ist die Dschungeldiät
Influencerin rät: Ändert diese Sache an eurer Ernährung und ihr seid viel glücklicher
Was eine gesunde Ernährung angeht, scheiden sich die Geister: Denn oft macht eine rigorose Diät auch nicht wirklich glücklich. Eine Influencerin verrät ihren Trick.
Influencerin rät: Ändert diese Sache an eurer Ernährung und ihr seid viel glücklicher
Sinnlicher Wimpernschlag - aber sicher
Lange und dichte Wimpern: Wer sie hat, schätzt sich glücklich. Und wer keine hat, hilft gerne mal nach. Aber wie gefährlich sind Wimpernseren?
Sinnlicher Wimpernschlag - aber sicher
Experte: Kein Grund zur Corona-Panik - auch auf Reisen
Das Coronavirus bestimmt die Schlagzeilen. Doch wie gefährlich ist es tatsächlich? Muss ich deswegen eine Reise absagen? Ein Experte sagt: In aller Regel nicht.
Experte: Kein Grund zur Corona-Panik - auch auf Reisen

Kommentare